Cirkus Spektakulär i Göteborg
Bilder från Göteborg 27 Jan 2012, 6:38 pm CET
I Cirkus Spektakulär på MC Mässan i Göteborg
skapar
gruppen Sweet Collison och FMX-stjärnan
Fredrik Johanssons stunts i en actionshow.
Während der Motorradmesse
in Göteborg bietet der Cirkus
Spektakulär in einer Kollaboration zwischen der Musikgruppe
Sweet Collision und dem FMX-Meister Fredrik Johansson
eine Actionshow mit Stunts und Sound.
Pendant la foire moto à Göteborg le Cirkus Spektakulär
offre aux
spectateurs une actionshow dont la band Sweet Collision et FMX-
champion Fredrik Johansson joignent musique et stunts
acrobatiques.
Copyright Foto und Text: Herbert Kårlin
Nachrichten vom 27. Januar 2012
Nachrichten aus Schweden 27 Jan 2012, 10:38 am CET
Schweden - Politik
Obwohl die schwedische Volksmeinung mehrheitlich gegen
Europas Finanzpakt ist, haben sich die
Sozialdemokraten nun entschlossen doch zuzustimmen, unter
Voraussetzung, dass Schweden nicht an die Bedingungen gebunden ist.
Diese Entscheidung zeigt erneut, wie wenig der Partei ihre Wähler
wert sind und wie weit sie von einer Neuerung entfernt ist. Um
Wähler zurückzugewinnen ist das plötzliche Umkippen der
Sozialdemokraten kaum die geeignete Lösung.
Schweden - Politik
Noch bevor die Parteibasis Jonas Löfven als neuen
Vorsitzenden der Sozialdemokraten Schwedens bestätigt, taucht eine
Unruhewolke am Himmel auf, da sich Löfven bereits mehrmals für den
Ausbau der Kernkraft in Schweden ausgesprochen hat,
was gegen das Parteiprogramm läuft und Wähler beunruhigt. Die
einzige Hoffnung der Partei ist nun, dass Jonas Löfven, als
Vorsitzender der Partei, von seiner persönlichen Einstellung
abweicht und dem Parteiprogramm folgt.
Schweden - Wirtschaft
Der schwedische Hotel- und
Restaurantverband sieht ein düsteres Jahr 2012 auftauchen,
da bereits im letzten Jahr die Krise und der hohe Wert der Krone
ihre Folgen zeigten. Aber trotzt Rückgang der Besucher werden in
ganz Schweden neue Hotels gebaut. Allein in Göteborg steigt die
Anzahl der Betten um rund zehn Prozent. Da im Herbst bereits ein
Rückgang der Besucher von fünf Prozent verzeichnet war, dürften die
modernen Neubauten das Ende für einige kleinere Hotels
werden.
Schweden - Wirtschaft
Nach den Zahlen des Statistischen Amts ging in Schweden
der Weihnachtshandel trotz der schlechten Bewertungen
vieler Geschäfte, auch dieses Jahr wieder nach oben, wenn auch nur
um ein Prozent. Ausgenommen war der Handel von täglichen Waren, der
sogar um 2,4 Prozent anstieg. Seit 16 Jahren geht nun der
Weihnachtshandel regelmäßig nach oben, trotz mehrerer Krisen. Im
Dezember vorigen Jahres verzeichnet das Statistische Amt erstmals
einen Umsatz von über 65 Milliarden Kronen.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste
und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin
Neue Skandale in Göteborg
Göteborg Aktuell 27 Jan 2012, 8:52 am CET
Der jüngst Skandal Göteborgs betrifft nun die
Stiftung SGS, den größten Vermieter von Studentenwohnungen der
Stadt. Während der Chef von SGS bereits am Montag fristlos
entlassen wurde und ihm der Zutritt zu den Räumen mit unmittelbarer
Wirkung verboten wurde, hält sich die Stiftung mit Kommentaren
weitgehend zurück und vermeidet die Öffentlichkeit. Der frühere
Geschäftsführer kann jedoch, trotz seiner Vergehen, mit einer hohen
Abfindung rechnen.
Was bewiesen scheint, ist die Tatsache, dass Mats
Odersjö, der frühere Geschäftsführer, Musterwohnungen an Verwandte
für Feste verlieh, Studentenwohnungen an einen Sportklub vermietete
bei dem er als Geschäftsführer figurierte, die Kreditkarte der
Stiftung illegal benutzt hat und auch bei Festen und Sponsoring
Ungereimtheiten auftauchen, eine Situation, die sich in Göteborg
nahezu ständig zu wiederholen scheint.
Die Stiftung, die ohne Gewinninteressen arbeitet und
dessen Überwachung überwiegend von der Stadt Göteborg bestimmt
wird, ist indes nur eine der zahlreichen Affären, die entstehen,
weil die Beauftragten der Stadt ihren Pflichten nicht nachkommen
und betreffen nun erstmals Studentenwohnungen, die in Göteborg
ohnehin als Mangelware mit langen Wartelisten betrachtet
werden.
Herbert Kårlin
Björn Afzelius und politische Kritik
Schweden, gestern und heute 27 Jan 2012, 7:22 am CET
Am 27. Januar 1947 wurde Björn Afzelius in der
Nähe von Huskvarna geboren, ein politisch engagierter Sänger, der
in Schweden fast nur negative Kritiken bekam, aber am Tag seines
Todes mehr Schallplatten verkauft hatte als je ein Sänger vor ihm,
da sein Publikum sich nicht um Kritiker und Presse kümmerte. Zum
Ausgleich dafür wurde er in Dänemark und Norwegen als einer der
bedeutendsten Künstler der 80er Jahre betrachtet und die dänische
Presse nannte ihn ein musikalisches Genie.
Björn Afzelius begann seine musikalische Karriere im
Jahre 1970 als er, gemeinsam mit Mikael Wiehe und Peter Clemmedson,
die Hoola Bandoola Band gründete, die eine bedeutende Rolle
innerhalb der schwedischen Proggbewegung spielte, wobei Afzelius
und Wiehe politisch links engagiert waren, was sich besonders bei
den Solokarrieren der beiden Sänger sehr stark ausdrückte. 1974 kam
dann die erste Soloscheibe von Björn Afzelius auf den Markt:
„Vem
är det som är rädd?“ und 1976 kam das Album „För
kung och fosterland“, ein Album, das beim Publikum
unmittelbar mit großem Enthusiasmus aufgenommen
wurde.
Als 1987 die Plattenfirma, mit der Björn Afzelius
arbeitete, in Konkurs ging, machte er eine Tournee deren Einnahmen
nur dazu dienten seine eigene Plattenfirma zu gründen, die er nach
seinen beiden Töchtern Rebecca und Isabelle nannte, nämlich
Rebelle. Als Afzelius im Jahre 1997 einige Abende lang
Halsschmerzen spürte, ging er zum Arzt, der jedoch nicht nur einen
Tumor im Hals feststellte, sondern auch noch Lungenkrebs. Afzelius
erzählte niemandem etwas von der Krankheit, schrieb jedoch die
Lieder für das Album „Tankar vid
50“. Einige Monate später erzählte Björn Afzelius seinem
Freund Mikael Wiehe von der Krankheit, der daraufhin das Lied
„Den
jag kunde va“ schrieb und das er, nach dem Willen von
Afzelius, während der Beerdigung vortrug. Björn Afzelius starb am
16. Februar 1999 in Göteborg.
Copyright: Herbert Kårlin
Sista färden i Göteborgs södra skärgård
Bilder från Göteborg 26 Jan 2012, 5:02 pm CET
Ekan har gjort sin sista färd över vattnet i
Göteborgs södra skärgård.
Ein Ruderboot, das seine letzte Reise in den
südlichen
Schären Göteborgs hinter sich hat.
Une barque après sa dernière voyage entre
les îles de l'archipel sud de Göteborg.
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
Nachrichten vom 26. Januar 2012
Nachrichten aus Schweden 26 Jan 2012, 3:56 pm CET
Schweden - Politik
Die Führungselite der Sozialdemokraten hat
heute Stefan Löfven als einzigen Kandidaten für die morgige Wahl
zum Vorsitzenden der Partei vorgeschlagen und hofft mit dem
Vorsitzenden der Gewerkschaft IF Metall das Vertrauen der Wähler
zurückgewinnen zu können. Der Vorschlag ist gewagt, da de
54-jährige als Kernkraftbefürworter bekannt ist und Frauen in
Lohnfragen nicht unbedingt einem Mann gleichstellt. Da Löfven
selbst nicht im Parlament sitzt, ist zu erwarten, dass er einen
männlichen Partner aus den Reihen der Parlamentarier als
politischen Partner wählt.
Schweden - Wirtschaft
Nachdem Waldpreise während der letzten
zehn Jahre permanent stiegen - allein in den letzten fünf Jahren um
30 Prozent -, haben sich die Preise nun etwas stabilisiert, denn
2011 stieg der Durchschnittspreis nur noch um ein Prozent.
Fachkräfte vermuten jedoch, dass die Waldpreise nicht sinken
werden, sondern lediglich nicht mehr bedeutend ansteigen.
Allerdings ist Wald in Südschweden immer noch etwa doppelt so teuer
als Wald in Nordschweden.
Schweden - Gesellschaft
Nach den neuen Zahlen des Auswärtigen Amts steigt seit
2005 die Anzahl der Schweden, die in einem ausländischen
Gefängnis sitzen, permanent an. Gegenwärtig sitzen etwa 200
Schweden im Ausland hinter Gittern, vor allem in den USA,
Deutschland und Polen, wobei allerdings auch Thailand am Aufholen
ist. Die meisten Schweden werden wegen Vergehen gegen das
Drogengesetz und Wirtschaftskriminalität angeklagt, aber auch
Gewalttaten und sexuelle Übergriffe werden
häufiger.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste
und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin
Seefahrtmuseum in Göteborg nominiert
Göteborg Aktuell 26 Jan 2012, 2:35 pm CET
Nur wenige Tage nachdem das
Seefahrtmuseum in Göteborg mitteilen konnte, dass im vorigen
Jahr über 200.000 Personen das Museum besuchten, fast das vierfache
als im Jahre 2010, kommt nun bereits eine weitere positive Meldung,
denn das Seefahrtmuseum mit seinem Aquarium wurde nun auch zum
Museum des Jahres nominiert, der höchsten Auszeichnung für
schwedische Museen.
Das Seefahrtmuseum in Göteborg muss nun gegen den
Kulturpark Småland in Växjö und das Marinemuseum in Karlskrona
antreten, zwei weitere Museen, die sich in den letzten Jahren durch
eine herausragende Arbeit ausgezeichnet haben. Die Jury des
Reichsverbands schwedischer Museen wird nun die drei Museen
besuchen und dann ihre Bewertung abgeben, bevor am 29. März des
Jahres dann der Gewinner in Göteborg bekannt gegeben
wird.
Mit zu den wichtigsten Kriterien der Jury gehören
fortschrittliches Denken eines Museums, die pädagogische Arbeit und
der Einsatz zeitnaher Ausstellungen. Bereits im Jahre 2009 konnte
das
Världskulturmuseet in Göteborg den begehrten Preis gewinnen,
der seit 1994 vom Reichsverband schwedischer Museen vergeben wird
und aus einem Diplom und einem Wanderpokal besteht. Die
Auszeichnung bedeutet in der Regel auch eine steigende
Besucherzahl.
Herbert Kårlin
Radon in schwedischen Häusern
Schweden, gestern und heute 26 Jan 2012, 7:09 am CET
Am 26. Januar schlug das schwedische
Stråhlskyddsinstitutet (Institut für Strahlungsschutz)
wegen den hohen Radonwerten in zahllosen schwedischen Häusern Alarm
und informierte über das erhöhte Krebsrisiko der Bewohner dieser
Häuser. Unmittelbar nachdem diese Information veröffentlicht wurde,
begann mit der Sanierung, die allerdings bis heute noch nicht
abgeschlossen ist, da man Eigenheimbesitzern bisher keinerlei
Auflagen machte.
Wie viele Häuser in Schweden tatsächlich saniert werden
müssen ist auch heute noch unbekannt, auch wenn man weiß, dass
jedes Jahr etwa 500 Personen wegen den hohen Radon-Gehalten in
ihren Häusern an Krebs erkranken. Allein in Gävle, wo man bisher in
etwa der Hälfte der Häuser Messungen unternommen hat, konnte man
bereits über 1000 Häuser mit zu hohem Radongehalt finden, wobei in
einigen Häuser ein Wert von 2600 Becquerel gemessen wurde, was
dreizehn Mal dem aktuellen Höchstwert entspricht.
Nach Hochrechnungen leben rund fünf Prozent aller
Schweden in Häuser in denen die Radonwerte höher sind als der
zugelassene Grenzwert, wobei jedoch nicht nur Häuser betroffen
sind, die zwischen 1929 und 1981 mit Blaubeton gebaut wurden, was
man eine Zeit lang annahm, sondern auch alte Holzhäuser, die auf
Grundstücken mit hohen Radongehalten liegen. Da nach dem WHO der
Grenzwert für Radon auf 100 Becquerel reduziert werden soll, ist zu
vermuten, dass bis zu 20 Prozent aller Schweden in ungesunden
Häusern leben, die dringend saniert werden
müssten.
Copyright: Herbert Kårlin
Nachrichten vom 25. Januar 2012
Nachrichten aus Schweden 25 Jan 2012, 12:06 pm CET
Schweden - Politik
Die sozialdemokratische Partei stimmt auch dem vierten
geänderten Vorschlag zum europäischen Finanzpakt nicht
zu und fordert deutliche Änderungen vor einer eventuellen
Zustimmung. Mit dieser Entscheidung steht nun fest, dass Fredrik
Reinfeldt den Vertrag nicht unterzeichnen kann. Die
Sozialdemokraten kritisieren insbesondere den geringen Einfluss den
Schweden nach der Vertragsvorlage ausüben kann und befürchtet eine
negative Beeinflussung auf Löhne und Gehälter in
Schweden.
Schweden - Wirtschaft
Die Zulieferindustrie der schwedischen
Autowirtschaft befürchtet ein schwieriges Jahr 2012, wobei
der Konkurs von Saab bei dieser Einstellung nur eine sekundäre
Rolle spielt. Als Ursache sieht die Zulieferindustrie vielmehr die
allgemeine Entwicklung der Konjunktur und die schwierige
Geldbeschaffung auf dem Kapitalmarkt. Die schwedische
Fahrzeugindustrie beschäftigt gegenwärtig rund 120.000 Personen und
gilt als einer der bedeutendsten Exporteure des
Landes.
Schweden - Arbeitsmarkt Nach den jüngsten Zahlen des statistischen Zentralbüros SCB fehlen im Jahr 2030 etwa 170.000 Fachkräfte im Pflegebereich. Zu den zukünftigen Mangelberufen gehören auch Lehrer mit Examen, wobei bei beiden Berufsgruppen der Anreiz für eine Ausbildung fehlt, da die entsprechenden Berufe schlecht bezahlt werden und kaum Aufstiegschancen bieten. Ein bedeutender Überschuss wird dagegen bereits heute bei künstlerischen Berufen gesehen, der bis zum Jahr 2030 noch steigen wird. Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Schweden - Arbeitsmarkt Nach den jüngsten Zahlen des statistischen Zentralbüros SCB fehlen im Jahr 2030 etwa 170.000 Fachkräfte im Pflegebereich. Zu den zukünftigen Mangelberufen gehören auch Lehrer mit Examen, wobei bei beiden Berufsgruppen der Anreiz für eine Ausbildung fehlt, da die entsprechenden Berufe schlecht bezahlt werden und kaum Aufstiegschancen bieten. Ein bedeutender Überschuss wird dagegen bereits heute bei künstlerischen Berufen gesehen, der bis zum Jahr 2030 noch steigen wird. Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin
Neue Richtlinien für West Sweden
Göteborg Aktuell 25 Jan 2012, 10:18 am CET
Nachdem im letzten Dezember bekannt wurde, dass
der von Steuergeldern getragene Verein West Sweden unter dem
Direktor Kjell Peterson zu
luxuriösen Geschäftsessen und Aufenthalten in Spa-Anlagen mit
reichhaltig Alkohol einlud ohne die Rechnungen ordnungsgemäß
abzurechnen, hat der Vorstand von West Sweden nun beschlossen einen
Teil der Regeln für die Bewirtung zu ändern, insbesondere was den
Alkoholausschank bei internen Versammlungen betrifft. Eine
grundsätzliche Änderung der Missstände wurde bisher nicht in
Erwägung gezogen.
Der Vorstand von West Sweden hat nun beschlossen, dass
bei internen Versammlungen grundsätzlich kein Alkohol mehr aus
Steuergeldern finanziert werden darf und jede Einladung, auch im
Büro in Brüssel, aufgeschlüsselt werden muss, so dass man auch
hinterher noch weiß wer wen warum eingeladen hat. Wie teuer in
Zukunft diese Essen oder andere Einladungen sein dürfen, wurde
indes nicht festgelegt, sa dass Luxus nach wie vor nicht
ausgeschlossen wurde.
Nach dem Vorsitzenden des Vorstands, Robert
Hammarstrand, sollen diese neuen Regeln, die einen Monat nach den
Vorfällen kommen, wieder Vertrauen zu West Sweden schaffen. Ob
jedoch das Vertrauen wieder gewonnen werden kann so lange nicht
klar ist welche Leistungen West Sweden wirklich für die Region
brachte und ob eine einseitige Gehaltserhöhung des Brüsseler Chefs
Kjell Peterson mit der Aufgabe von West Sweden vereinbar ist,
bleibt offen.
Herbert Kårlin
Lotsutkiken på Vrångö i Göteborgs södra skärgård
Bilder från Göteborg 25 Jan 2012, 8:06 am CET
På Vrångö, även kallad ”Lotsarnas ö”, finns
lotsutkiken kvar.
Redan på 1500-talet fanns det en utkik på ön. Idag är det röda
huset
bara en symbol i Göteborgs södra skärgård.
Auf Vrångö,
der Lotseninsel, findet man noch heute das Häuschen
„lotsutkiken“ von wo aus die Lotsen ab dem 16. Jahrhundert
die Schifffahrt überwachten. Heute ist das rote Häuschen
nur noch ein Symbol für die südlichen
Schären Göteborgs.
Sur Vrångö, l'île des lamaneurs, il y a encore la
maison ”lotsutkiken”
d'où les lamaneurs observaient les bateaux depuis le 16ème
siècle sur leur chemin vers Göteborg. Aujourd'hui
la maison rouge n'est qu'une symbole de l'archipel sud de la
ville.
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
Skogsmulle bringt Kindern die Natur näher
Schweden, gestern und heute 25 Jan 2012, 7:29 am CET
Am 25. Januar 1957 entstand in Schweden die
mittlerweile legendäre Figur von Skogsmulle, einem Waldtroll, der
Kindern die Natur näher bringt und sie dazu erzieht keinen Abfall
in die Natur zu werfen. Die Phantasiefigur wurde von Gösta Frohm
geschaffen, einem Naturliebhaber aus Sollefteå, der zu jener Zeit
bereits Kinder und Jugendlich im Lida friluftsgård
durch die Natur führte und ihnen die Liebe und den Respekt zur
Natur beibrachte.
Anfangs war Skogsmulle, der Freund der Kinder, nur sehr
lokal bekannt, aber mit den Jahren eroberte er ganz Schweden und
mittlerweile auch viele andere Länder. Es hat seinen Weg nicht nur
zu den Kindergärten gefunden, sondern immer mehr
Natur-Entdeckungspfade werden nach ihm benannt und überall
entstanden kleine Naturschulen, die Mulleskolor (Mulleschulen), wo
man über einfache Spiele vieles über die Natur erfährt., sowie
zahlreiche Pflanzen und Tiere kennenlernt. Es gib wohl kein Kind in
Schweden, das noch nicht seine Begrüßungsformel „Hej
kollikock“ gehört hat.
Nach Gösta Frohm ist der kleine Troll Skogsmulle an
einem stürmischen Tag geboren, als es nur so blitzte und donnerte.
Als nach dem Unwetter die Sonne wieder erschien, lag Skogsmulle auf
einem mit Moss überzogenen Stein. Da er ohne Kleider geboren war,
nähten ihm die Waldtiere aus Laub und Moos grüne Kleider, die mit
Hilfe der Seide der Spinnenfäden zusammen hielten. Zum Schluss
machte sich der kleine Troll noch einen Hut aus Birkenrinde auf den
er die Feder eines Birkhuhn steckte. Gun und Eva, zwei
Menschenkinder gaben ihm dann noch Schnabelschuhe, damit er sich
nicht an den Tannennadeln sticht. Heute findet man im
Mulleriket in Sollefteå auch noch seine Koje, in der
Skogsmulle unzählige Nächte verbracht hat.
Copyright: Herbert Kårlin
Nachrichten vom 24. Januar 2012
Nachrichten aus Schweden 24 Jan 2012, 2:40 pm CET
Schweden - Politik
Auch wenn die schwedischen Sozialdemokraten nach dem
Rücktritt ihres Vorsitzenden, Håkan Juholt, geschwächt scheinen, so
steuert die Regierung bei ihrer Abstimmung zur
Erwachsenenbildung im Parlament dennoch auf einen Rückschlag
zu, da die Opposition geschlossen gegen die Vorschläge der
Regierung stimmen wille. Die Opposition, inklusive der
Sverigedemokraterna, sehen in einer ausgebauten Erwachsenenbildung
eine reelle Chance gegen die steigende Arbeitslosigkeit zu kämpfen
und fordert daher das Budget auszudehnen und nicht zu
kürzen.
Schweden - Wirtschaft
Trotz negativer Meldung und der
Entlassung von 1100 Angestellten im letzten Jahr, geht es der
schwedischen Bank Nordea ausgezeichnet, da sie im
vierten Quartal letzten Jahres einen Bruttogewinn von neun
Milliarden Kronen erwirtschaften konnte, was die Vorstände und
Aktienbesitzer freuen kann. Der Konzernchef Christian Clausen setzt
jedoch mit negativen Voraussagen fort und sieht schwarze Wolken
aufziehen, die sich wohl erneut über den Angestellten
zusammenbrauen.
Schweden - Wirtschaft/Energie
Erneut musste wegen technischer Probleme ein Reaktor
des Kernkraftwerks Oskarshamn abgeschaltet werden,
dieses Mal der Reaktor 3. Der Reaktor kann frühestens in einer
Woche wieder anlaufen und damit den einzig arbeitenden Reaktor 2
wieder unterstützen. Der dritte Reaktor wurde auf unbestimmte Zeit
abgeschaltet, da die Vibrationsprobleme bisher nicht behoben werden
konnten. Durch den Kälteeinbruch riskieren daher die Strompreise
erneut zu steigen.
Schweden - Natur/Jagd
Nach einem Forschungsbericht von Simon Matti an der
Universität Umeå bilden bei allen drei untersuchten
Wildausschüssen, die auch über die Wolfsjagd
entscheiden, die Jäger die absolute Mehrheit. Nach dem Regelwerk
der Regionalregierungen, die für die Jagd in ihrem Gebiet zuständig
sind, wird nicht ausgeschlossen, dass sämtliche Mitglieder des
Ausschusses der Jagd wohlwollend gesinnt sind und damit gegen die
mehrheitliche Volksmeinung entscheiden.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste
und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin
Stora Hamnkanalen i Göteborg
Bilder från Göteborg 24 Jan 2012, 12:02 pm CET
I Stora Hamnkanalen i Göteborg hittar man under
vintern
ibland mer skräp än på stadens gator.
Im Winter findet man im
Stora Hamnkanalen in Göteborg
manchmal mehr Abfall als auf Göteborgs Straßen.
En hiver on trouve souvent plus de poubelles dans
le
Stora Hamnkanalen que sur les les rues de
Göteborg.
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
Göteborger erhalten größten schwedischen Filmpreis
Göteborg Aktuell 24 Jan 2012, 9:57 am CET
Während der dreizehn Mal nominierte Film
„Simon och Ekarna“ bei der gestrigen Verleihung des
Guldbagge, dem höchsten schwedischen Filmpreis, nur für die beste
männliche und die beste weibliche Hauptrolle prämiert wurde, gingen
die Auszeichnungen an zwölf Filme, die „Film
i Väst“ produzierte und die beiden Hauptpreise gingen an
zwei Regisseure aus Göteborg.
Als bester Film des Jahres wurde Lisa Aschans ersten
Langfilm „Apflickorna“ mit einem Guldbagge
ausgezeichnet. Der Film der Wahlgöteborgerin zeigt den
unerbarmherzigen Machtkampf von zwei jungen Frauen und wurde im
vergangenen Jahren auf sämtlichen internationalen Festival als eine
der bedeutendsten gegenwärtigen Produktionen
betrachtet.
Der Göteborger Ruben Östlund erhielt für seinen Film
„Play“ den Guldbagge für die beste Regie. Auch
„Play“ handelt in jugendlichem Milieu und baut auf
tatsächliche Handlungen einer kriminellen Jugendgang in Göteborg
auf. Ruben Östlund arbeitete mit jugendlichen Amateuren in den
Hauptrollen, denen er für ihre herausragende Leistung während der
Preisvergabe am gestrigen Abend dankte.
Herbert Kårlin
Das Toleranzedikt erlaubt die Ausübung anderer Religionen
Schweden, gestern und heute 24 Jan 2012, 7:25 am CET
Am 24. Januar 1781 erließ der schwedische König
Gustav III. das sogenannte Toleransediktet, das
allgemein als Beginn einer gewissen Religionsfreiheit in Schweden
betrachtet wird. Nach dem Toleransedikt durften
erstmal Christen, die nicht der schwedischen Staatsreligion
folgten, in Schweden ihre Religion beibehalten und in ihrem
geschlossenen Kreis ausüben. Jede Art von Missionierung war jedoch
weiterhin unter Strafe gestellt, wobei diese Christen auch nicht
die schwedische Staatsangehörigkeit erhalten konnten. Der Papst
nutzte dieses Edikt unmittelbar um ein apostolisches Vikariat in
Schweden einzurichten.
Nur ein Jahr später unterzeichnete Gustav III. dann
auch das Judereglementet, das die Situation der Juden
in Schweden regelte. Diese Bestimmungen regelten die Einwanderung
und den Aufenthalt der Juden im Lande. Sie durften sich allerdings
nur in Stockholm,
Göteborg
und Norrköping niederlassen und nur dort ihren Gewerbe nachgehen.
Alle Handwerkberufe, die von einer Gilde geregelt waren, waren
ihnen verboten, wie auch jeder Markthandel außerhalb der ihnen
zugeteilten Städte. Auch die Juden konnten jedoch nicht schwedische
Staatsbürger werden.
Bis zu den Dissenterlagarna im Jahre 1860,
als erstmals der Begriff „Svenska Kyrkan“ genannt wird
und dem Folgegesetz im Jahre 1873 lockerten sich dann die
Bestimmungen Schritt für Schritt, nicht zuletzt deshalb, weil
Königin Josefina es bereits 1837 durchgesetzt hatte, dass in
Stockholm eine katholische Kirche gebaut wurde. Ab 1873 konnten
dann auch Schweden aus der Staatskirche austreten, vorausgesetzt,
sie schlossen sich unmittelbar einer vom König zugelassenen
christlichen Kirche an. Erst 1951 wurde in Schweden dann
tatsächlich die
Religionsfreiheit gewährt.
Copyright: Herbert Kårlin
M/S Stena Germanica i Göteborg
Bilder från Göteborg 23 Jan 2012, 12:57 pm CET
Det ombyggda fartyget M/S Stena Germanica med
hemmahamn i
Göteborg trafikerar sedan augusti 2011, Göteborg - Kiel tur och
retur.
Die umgebaute Fähre M/S Stena Germanica mit ihrem
Heimathafen in
Göteborg verkehrt seit August 2011 täglich zwischen Göteborg und
Kiel.
Depuis le mois d'août 2011 le ferry M/S Stena
Germanica, avec son
port d'attache à Göteborg, navigue chaque jour entre Göreborg et
Kiel.
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
Nachrichten vom 23. Januar 2012
Nachrichten aus Schweden 23 Jan 2012, 12:23 pm CET
Schweden - Politik
Nachdem sich die Führung der Sozialdemokraten
Schwedens gestern nicht über einen neuen Vorsitzenden, noch
über die Vorgehensweise zur Wahl eines neuen Vorsitzenden, einigen
konnten, setzen heute die Gespräche fort. Der Wahlausschuss
verspricht nun eine schnelle Lösung, wobei jedoch beim Wahlprozess
kaum mehr Offenheit zu erwarten ist als bisher und die Kandidaten,
die gegenwärtig im Gespräch sind, kaum eine Neuerung mit sich
bringen werden, sondern die alte Hegemonie aufrecht
halten.
Schweden - Wirtschaft
Nach der jüngsten Untersuchung der Weltbank ist
Schweden im skandinavischen Raum das Land, das die Gründung
von Unternehmen am meisten verhindert oder erschwert. In
neun von zehn der untersuchten Parameter fiel Schweden zurück und
verlor damit insgesamt fünf Plätze auf der Rangliste. Schweden
liegt nach dem Ranking, das 183 Länder umfasst, zwar immer noch auf
Platz 14, liegt jedoch weitaus schlechter als die vier anderen
nordischen Länder. Deutschland landet nach dem jüngsten Report auf
Platz 19.
Schweden - Wirtschaft/Arbeitswelt
Das schwedische Zeitarbeitsunternehmen Uniflex
erfand Arbeitsplätze für Angestellte, die diese aus
Entfernungsgründen ablehnen mussten. Uniflex sah dies als
Arbeitsverweigerung und strich seinen Angestellten auf Grund der
Weigerung den vertraglich festgelegten Grundlohn. Der Direktor von
Uniflex bestreitet, dass dies ein übliches Vorgehen des
Unternehmens sei und versichert, dass die Betroffenen ihren Lohn
erhalten werden.
Schweden - Arbeitswelt
Nach der Zeitschrift Byggarbetaren gehört Schweden zu
den Ländern in denen die Einkommenskluft zwischen
Angestellten/Arbeitern und Führungsschicht am schnellsten steigt.
Schon heute verdient ein leitender Direktor 46 Mal mehr als ein
Arbeiter. Die Gewerkschaftsverbände bestätigen den Trend und sehen
die Ursache bei der europäischen Wirtschaftspolitik, die auch
schwedische Großunternehmen dazu ermuntert sich dem Weltlohnniveau
der internationalen Führungsschicht anzupassen.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste
und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin
Frej und Freja, die nordischen Götter der Fruchtbarkeit
Schweden, gestern und heute 23 Jan 2012, 10:28 am CET
Am 23. Januar haben in Schweden Frej und Freja
Namenstag, zwei Vornamen, die bis zur nordischen Mythologie
zurückgehen, wobei Frej und Freja Geschwister sind, beide zu der
oberen Kaste, also den Vanagöttern, gehören, jedoch in Asgård unter
den Menschen leben. Die Geschwister gelten als die Götter der
Fruchtbarkeit, wobei sich der Begriff Fruchtbarkeit auf alles Leben
ausdehnt und den beiden Göttern daher eine Sonderstellung in der
Mythologie bietet, da ohne die beiden jedes Leben auf der Erde
aufhört.
Adam von Bremen, ein deutscher Geschichtsforscher des
11. Jahrhunderts, der sich als Skandinavienkenner bezeichnete ohne
Schweden zu kennen und die übelsten Vorurteile verbreitete,
schrieb, dass Frej und Freja im Tempel von Uppsala in obszöner
Weise abgebildet waren und dort zur Epoche der Wikinger groß
gefeiert wurden und bei jedem christlichen Reisenden Abscheu
erweckten. In den nordischen Schriften weiß man jedoch weder etwas
von einem Tempel in Uppsala, noch etwas über die anstößigen Bilder,
was indes Geschichtswissenschaftler bis zu Beginn des 20.
Jahrhunderts nicht davon abhielt die Version von Adam von Bremen
als Tatsache zu bezeichnen.
Frej wird in der nordischen Mythologie als der
Stammvater des königlichen Geschlechts der Ynglinge
(Ynglingaätten) bezeichnet, die nach alten Chroniken
als die ersten Könige Schwedens gelten, aber deren Existenz in
keiner Weise belegt werden kann und von den Geschichtsschreibern
der schwedischen Monarchie nicht anerkannt sind. Freja wurde von
den christlichen Schreibern der isländischen Sagen oft als
unmoralisch bezeichnet, die keinem Liebesabenteuer abgeneigt
gewesen war, was auch dazu führte, dass über sie, auch während der
späteren Jahrhunderte, die merkwürdigsten Legenden
entstanden.
Copyright: Herbert Kårlin
Simon och Ekarna erhält Göteborger Filmpreis
Göteborg Aktuell 23 Jan 2012, 8:01 am CET
Im Rahmen des
Göteborg International Film Festival, das vom 27. Januar bis
zum 6. Februar diesen Jahres stattfindet, wurde dem Film
Simon och Ekarna, unter der Regie von Lisa Ohlin, der
Göteborgs Stora Filmpris verliehen. Der Preis in Höhe
von 50.000 Kronen wird der Regisseurin beim Eröffnungsfest des
Filmfestivals am 27. Januar übergeben, wobei dieser Filmpreis
gemeinsam von Göteborg International Film Festival und Göteborg
& Co. finanziert wird.
Simon och Ekarna, ein Film der vom
gleichnamigen Roman von Marianne Fredriksson inspiriert wurde,
wurde vom Göteborger Publikum während einer Sondervorführung unter
allen besten Langfilmen des Jahres 2011 ausgewählt, wobei die
Entscheidung sicherlich auch etwas davon beeinflusst war, dass
Teile des Films in Göteborg gedreht wurden, die Handlung am Rande
der Stadt spielt und
Film i Väst das Projekt unterstützte.
Simon och Ekarna (Simon und die Eichen),
ein Film, der 13 Mal für den schwedischen Guldbagge nominiert war
und die Problematik der jüdischen Bevölkerung in Schweden während
des Zweiten Weltkriegs mit im Zentrum hat, wurde auch mit deutscher
Beteiligung finanziert. Der Film, der am 9. Dezember 2011 in die
schwedischen Kinos kam, wird im März diesen Jahres auch die
deutschen Kinos erreichen.
Herbert Kårlin
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