Gathenhielmska kulturreservatet i Göteborg
Bilder från Göteborg 17 Mar 2010, 7:02 pm CET

Gathenhielmska kulturreservatet vid Stigbergstorget i Göteborg
består av ett tjugotal byggnader från 1700- och 1800-talen.
Das Gathenhielmska Kulturreservat am Stigbergstorget in Göteborg
besteht aus etwa 20 Häusern des 18. und 19. Jahrhunderts.
Le Gathenhielmska réserve culturelle au Stigbergstorget à Göteborg
se compose d'environ 20 bâtiments du 18ème et du 19ème siècle.
består av ett tjugotal byggnader från 1700- och 1800-talen.
Das Gathenhielmska Kulturreservat am Stigbergstorget in Göteborg
besteht aus etwa 20 Häusern des 18. und 19. Jahrhunderts.
Le Gathenhielmska réserve culturelle au Stigbergstorget à Göteborg
se compose d'environ 20 bâtiments du 18ème et du 19ème siècle.
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
Das Gathenhielmska Huset am Stigbergstorget in Göteborg
Göteborg, Tag für Tag 17 Mar 2010, 5:06 pm CET
Das Gathenhielmska Huset am Stigsbergstorget in Göteborg gehört zu den fünf ältesten Wohnhäusern der Stadt und erhielt seinen Namen nach Lars Gathenhielm, einem offiziellen und daher legalen Seeräuber, der 1718 in Göteborg starb, über 20 Jahre bevor das Haus gebaut wurde. Lasse Gathenhielm, wie der Kapitän genannt wurde, erhielt im Jahre 1717 nicht nur den Platz Stigbergstorget, sondern auch die Grundstücke bis hinab zum Fluss.

Bereits 1720 musste seine Witwe jedoch die Werft, das heutige Seefahrtmuseum und die umliegenden Häuser, der schwedischen Flotte zurückgeben, durfte jedoch die Seilmacherbahn (Repslagarbana) entlang der Bangatan behalten, die ihren Namen auch nach dieser Tätigkeit erhielt. Heute wird diese Arbeit nur noch zu Demonstrationszwecken im Repslagsmuseum im Bohuslän demonstriert und die Bangatan hat kaum noch eine Bedeutung.

Das Gathenhielmska Huset, das einzige erhaltene Großbürgerhaus in Holzbauweise in Göteborg, wurde von Gathenhielms Schwager Johan Hansson Busck etwa um 1743 an seiner heutigen Stelle in spätbarockem Stil erbaut. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und gehört heute zum Gathenhielmska Kulturreservat, wobei es zu den wenigen Häusern jener Zeit gehört, die die großen Brände Göteborgs überstanden.

Die folgenden beiden Eigentümer des Hauses behielten es jeweils nur wenige Jahre, bis der Seilmacher Mathias Dahlström das Gathenhielmska Huset erwarb. Erst im Jahre 1986 verkauften die damaligen Erben das Gebäude dann an die Stadt Göteborg, die es heute noch verwaltet und auch im Besitz des von drei Königen unterzeichneten Adelsbriefes ist, die im Zusammenhang mit dem Gebäude ausgestellt wurden.
Während das Gathenhielmska Hus außen nur über der Tür über Ornamente verfügt, so sind die Innenräume jedoch von sehr großem Interesse. Besichtigungen müssen jedoch gebucht werden und werden nur für Gruppen zwischen 12 und 35 Personen organisiert. Der Besucher kann hier den Varsaillessalongen mit dem Kachelofen aus dem 18. Jahrhundert entdecken, den Stora Salongen und den Gobelängrummet, die ebenfalls beide in ihrem ursprünglichen Charakter, inklusive der Gemälde, erhalten wurden.
Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin
Sjömannen, der Seemann, von Eino Hanski im Gathenhielmska Kulturreservat in Göteborg
Göteborg - Öffentliche Kunst 17 Mar 2010, 2:13 pm CET

Mitten unter den geschützten bunten Holzhäusern des Gathenhielmska Kulturreservats in Göteborg steht ein bronzerner Sjöman, ein Seemann, der seine Matrosenkleidung an hat und den Seesack auf seinen Schultern trägt. Man könnte meinen, er hätte eben erste eines der gemütlich aussehenden Häuschen verlassen und sei nun auf dem Weg zu seinem Boot oder, im Gegensatz, würde sich noch einmal zum Hafen wenden, bevor er eines der Häuser betritt.
Auf dem Seesack kann man deutlich den Namen Stigbergs Lasse erkennen, eine Buchgestalt aus Stigbergs-Lasse visor von Anders Wällhed, die Eino Hansi auch bei seinem Kunstwerk inspirierte. Aber der Sjömannen könnte jeder der Bewohner der unter Kulturschutz gestellten Häuser jener Zeit sein, da hier vor allem Arbeiter und Seeleute wohnten. Heute findet man hier vor allem kulturelle Vereinigungen.
Eino Hanski (1928 - 2000) hat seinen Sjömannen im Jahre 1996 geschaffen, nur vier Jahre vor seinem Tod. Der aus Russland stammende Schriftsteller und Bildhauer wohnte selbst mehrere Jahre lang im Gathenhielmska Kulturreservat und noch heute findet man seinen Namen über einem der Briefkästen. Dies ist auch einer der Gründe, warum die Kulturminnesföreningen Gathenhielm den Sjömannen oder Seemann hier stehen haben wollte. Eini Hanski wurde vom Charles Felix Lindbergs Donationsfond mit der Schaffung des Kunstwerkes beauftragt.
Auf dem Seesack kann man deutlich den Namen Stigbergs Lasse erkennen, eine Buchgestalt aus Stigbergs-Lasse visor von Anders Wällhed, die Eino Hansi auch bei seinem Kunstwerk inspirierte. Aber der Sjömannen könnte jeder der Bewohner der unter Kulturschutz gestellten Häuser jener Zeit sein, da hier vor allem Arbeiter und Seeleute wohnten. Heute findet man hier vor allem kulturelle Vereinigungen.
Eino Hanski (1928 - 2000) hat seinen Sjömannen im Jahre 1996 geschaffen, nur vier Jahre vor seinem Tod. Der aus Russland stammende Schriftsteller und Bildhauer wohnte selbst mehrere Jahre lang im Gathenhielmska Kulturreservat und noch heute findet man seinen Namen über einem der Briefkästen. Dies ist auch einer der Gründe, warum die Kulturminnesföreningen Gathenhielm den Sjömannen oder Seemann hier stehen haben wollte. Eini Hanski wurde vom Charles Felix Lindbergs Donationsfond mit der Schaffung des Kunstwerkes beauftragt.
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
Gute Nachrichten für Göteborgs Restaurants
Göteborg Aktuell 17 Mar 2010, 7:57 am CET
Nachdem Göteborg bereits den Koch des Jahres stellte und der White Guide die Restaurants der Stadt immer höher bewertet, kommt nun auch die dritte gute Nachricht von Seiten des Guides Michelin. Alle fünf Restaurants Göteborgs, die voriges Jahr über einen Stern verfügten, können auch dieses Jahr mit dieser Auszeichnung fortsetzen.
Das erst jüngst gegründet Restaurant Familjen erhielt zusätzlich eine Anmerkung im Guide Michelin für die hohe Qualität des Essens zu einem günstigen Preis. Damit erreicht nun auch das zweite Restaurant von Björn Persson, dessen Restaurant Kock & Vin bereits im Guide der Gourmets zu finden ist, einen Ruf, den sich die meisten Restaurantbesitzer nur erträumen können.
Nachdem zwei Restaurants in Stockholm ihre Sterne im Guide Michelin verloren haben, gibt es nun in Göteborg mehr hochkarätige Restaurants pro Kopf als in der Hauptstadt, was Göteborg nun zum Zentrum guten Essens in Schweden macht.
Das erst jüngst gegründet Restaurant Familjen erhielt zusätzlich eine Anmerkung im Guide Michelin für die hohe Qualität des Essens zu einem günstigen Preis. Damit erreicht nun auch das zweite Restaurant von Björn Persson, dessen Restaurant Kock & Vin bereits im Guide der Gourmets zu finden ist, einen Ruf, den sich die meisten Restaurantbesitzer nur erträumen können.
Nachdem zwei Restaurants in Stockholm ihre Sterne im Guide Michelin verloren haben, gibt es nun in Göteborg mehr hochkarätige Restaurants pro Kopf als in der Hauptstadt, was Göteborg nun zum Zentrum guten Essens in Schweden macht.
Herbert Kårlin
Nya Varvet i Göteborg
Bilder från Göteborg 16 Mar 2010, 8:08 pm CET

Redan år 1701 fick området Nya Varvet i Göteborg benämningen
Varvdistriktet med verkstäder, kaserner och bostäder.
Bereits im Jahr 1701 erhielt das Göteborger Gebiet Nya Varvet
mit seinen Werkstätten, Kasernen und WohnhäusernNya
die Bezeichnung "Varvdistriktet".
Déjà en 1701 se nommait l'environnement Nya Varvet à Göteborg
avec ses atéliers, casernes et maisons d'habitation "Varvdistriktet".
Varvdistriktet med verkstäder, kaserner och bostäder.
Bereits im Jahr 1701 erhielt das Göteborger Gebiet Nya Varvet
mit seinen Werkstätten, Kasernen und WohnhäusernNya
die Bezeichnung "Varvdistriktet".
Déjà en 1701 se nommait l'environnement Nya Varvet à Göteborg
avec ses atéliers, casernes et maisons d'habitation "Varvdistriktet".
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
Ornamente und Friese an Göteborgs Bauten
Göteborg, Tag für Tag 16 Mar 2010, 1:20 pm CET
Alle Patrizierhäuser Göteborgs zwischen Ende dem 18. Jahrhundert und Anfang des 19. Jahrhunderts wurden in neoklassischem Stil erbaut, was sich sowohl auf die innere als auch die äußere Gestaltung der Gebäude auswirkte. Nie zuvor und nie danach wurden an Gebäuden so viele Friese und Ornamente angebracht als zu jener Zeit. Dies macht es in Göteborg auch relativ einfach alte und neue Bauten auseinanderzuhalten.

In sehr vielen Fällen geben die Friese und Ornamente bereits eine Auskunft über den Bauherrn und seine Aktivität, da die meisten Patrizierhäuser jener Zeit gleichzeitig als Wohnhaus, als Bürohaus und zu Repräsentationszwecken benutzt wurden. Nahezu jedes der Gebäude, deren Besitzer mit der Schifffahrt zu tun hatte, zeigte dies sehr deutlich an der Wahl der Dekorationen. Hier findet man Poseidon, Schiffsschrauben, Anker und andere Symbole der Seefahrt.

Da zahlreiche Architekten Göteborgs jener Zeit auch eine Kunstausbildung hatten, eine Studienrichtung, die es heute noch gibt, entstanden die sehr viele Friese jener Zeit nach Zeichnung und Anleitung des Architekten. Oft konnten gewöhnliche Handwerker dann die Ornamente gestalten. Diese Fähigkeit kann man am ausgeprägtesten in der Göteborger Vasagatan entdecken, wo Malerei, Fries, rein künstlerisches Schaffen und Keramik zu finden sind.

Zu den häufigsten Ornamenten der Bauwerke Göteborgs gehört der Löwe, das Wappentier der Stadt, das an den Gebäuden in jeder Form abgebildet wird. Allerdings muss man hier einen Unterschied zwischen privaten Bauten und städtischen Bauten unterscheiden, denn die offiziellen Gebäude ziehen die Abbildung des Wappenlöwen, oft in Reliefform, vor, während private Bauten mehr den Löwen des Tierreichs als Ornament verwenden.

Relativ selten finden man jedoch auch eine Plakette eines des Hausbesitzers, wie beim Sahlgrenska Huset, an dem man in den Ornamenten, die die Plakette umgeben auch mehrere Buchstabenkombinationen findet, die nicht vom Architekten kommen und darauf schließen lässt, dass die Arbeiten hier von Künstlern jener Zeit ausgeführt wurden. Diese Kennzeichnung ist in Göteborg sehr selten zu finden, wodurch sehr viele Künstler jener Zeit völlig unbekannt blieben.
Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin
Tulpanbrunnen im Botanischen Garten in Göteborg
Göteborg - Öffentliche Kunst 16 Mar 2010, 10:39 am CET

Im Perennträdgården (winterharte Pflanzen) des Botanischen Gartens in Göteborg steht nur wenige Meter neben der Tulpan von Eva Lange ein Brunnen in Gusseisen, der ebenfalls eine Tulpe darstellt. Das diese Tulpe sowohl in anderem Material als auch weitaus früher hergestellt wurde, findet man bei der gusseisernen Tulpan jede Feinheit einer Pflanze und kann die botanische Struktur der Blume erkennen.
Auch wenn der Künstler des Werkes bei dieser kunstvollen Tulpe nicht genannt ist, so weiß man dagegen, dass die Brunnenschale in Tulpenform von Erik L. Magnus, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle für Göteborg spielte, finanziert wurde. Am Brunnenrand findet man die Plakette mit den Worten ”Till födelsestaden med tacksamhet” und den Namen Erik L. Magnus.
Auch wenn der Künstler des Werkes bei dieser kunstvollen Tulpe nicht genannt ist, so weiß man dagegen, dass die Brunnenschale in Tulpenform von Erik L. Magnus, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle für Göteborg spielte, finanziert wurde. Am Brunnenrand findet man die Plakette mit den Worten ”Till födelsestaden med tacksamhet” und den Namen Erik L. Magnus.
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
Asylbewerber ohne Papiere in Göteborg ausgenutzt
Göteborg Aktuell 16 Mar 2010, 8:21 am CET
Im Jahr 2009 wurden in Göteborg rund 50 Zeitungsausträger wegen Vertragsbruch entlassen. Einige von ihnen ließen von Asylberwerbern ohne Papiere die eigene Arbeit erledigen und zahlten ihren illegal Angestellten nur zwischen 50% und 70% ihres Gehaltes. Da mehrere von ihnen für mehrere Bezirke zuständig waren, konnten daher einige der offiziellen Zeitungsausträger bis zu 150% an Gehalt einstreichen ohne einen Finger krümmen zu müssen.
In der Regel kam der westschwedische Zeitungsvertrieb VDT den illegalen Aktivitäten auf die Spur, weil sich Kunden wegen zu später oder unzuverlässiger Zustellung beschwerten. Diese illegale Aktivität einiger Zeitungsausträger führte jedoch auch andere Probleme mit sich, da die arbeitenden Asylanten keinerlei Versicherungsschutz hatten und für sie keine Sozialabgaben bezahlt wurden.
Im Laufe des Jahres 2010 wird nun auf Grund der Vorkommnisse der gesamte Zeitungsvertrieb in Göteborg neu geregelt. VDT hat begonnen Verteilbüros einzurichten, wo die angestellten Zeitungsausträger ihre Zeitungen nur noch gegen Vorlage eines Ausweises ausgehändigt bekommen. Im Gegenzug können sie dort auch ihre Kollegen treffen und eine Tasse Kaffee trinken. Sicher wird damit das Problem mit der Ausnützung von papierlosen Asylbewerbern nicht zu 100% verhindert, jedoch erheblich erschwert.
In der Regel kam der westschwedische Zeitungsvertrieb VDT den illegalen Aktivitäten auf die Spur, weil sich Kunden wegen zu später oder unzuverlässiger Zustellung beschwerten. Diese illegale Aktivität einiger Zeitungsausträger führte jedoch auch andere Probleme mit sich, da die arbeitenden Asylanten keinerlei Versicherungsschutz hatten und für sie keine Sozialabgaben bezahlt wurden.
Im Laufe des Jahres 2010 wird nun auf Grund der Vorkommnisse der gesamte Zeitungsvertrieb in Göteborg neu geregelt. VDT hat begonnen Verteilbüros einzurichten, wo die angestellten Zeitungsausträger ihre Zeitungen nur noch gegen Vorlage eines Ausweises ausgehändigt bekommen. Im Gegenzug können sie dort auch ihre Kollegen treffen und eine Tasse Kaffee trinken. Sicher wird damit das Problem mit der Ausnützung von papierlosen Asylbewerbern nicht zu 100% verhindert, jedoch erheblich erschwert.
Herbert Kårlin
Solur vid Korsvägen i Göteborg
Bilder från Göteborg 15 Mar 2010, 7:04 pm CET

Vid Korsvägen i Göteborg finns det tre olika klockor som vetter åt
olika håll, även ett solur som visar tiden när solen skiner.
Am Korsvägen findet man drei verschiedene Uhren, die in
unterschiedliche Richtungen zeigen, darunter eine Sonnenuhr,
die die Zeit nur bei Sonnenschein anzeigt.
Sur le place Korsvägen à Göteborg il y a trois horloges qui se
dirigent vers divers directions et même un cadran solaire
qui fonctionne seulement si le soleil brille.
olika håll, även ett solur som visar tiden när solen skiner.
Am Korsvägen findet man drei verschiedene Uhren, die in
unterschiedliche Richtungen zeigen, darunter eine Sonnenuhr,
die die Zeit nur bei Sonnenschein anzeigt.
Sur le place Korsvägen à Göteborg il y a trois horloges qui se
dirigent vers divers directions et même un cadran solaire
qui fonctionne seulement si le soleil brille.
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
Kulturgeschichte der Vasagatan in Göteborg
Göteborg, Tag für Tag 15 Mar 2010, 4:30 pm CET
Fast jede der alten Straßen Göteborgs hat seine Geschichte, die eng mit seinen Bauten und seinen Bewohnern verknüpft ist. So wie man die Södra Hamngatan als frühere Bankenstraße bezeichnen kann oder die Östra Hamngatan als Straße der Kaufhäuser, so gilt die Vasagatan als jene der Kultur. Die Geschichte zahlreicher Gebäude ist hier direkt oder indirekt mit Wissenschaft und Kunst verbunden.

Ab Ende des 19. Jahrhunderts wohnten hier zahlreiche Großunternehmer, die mit ihren Spenden und Stiftungen als Wohltäter in die Geschichte der Stadt eingingen. Und auch heute noch werden Namen wie Hedlund, Wijk oder Röhsska mit der Vasagatan verbunden und wer von Kunstausbildung redet, denkt unmittelbar an die Kunsthochschule Valand, die ihre Wurzeln im Valandhuset hat.

Wissenschaft war in der Vasagatan vom ersten Tag an von Bedeutung, denn hier öffnete im Jahre 1891 die Göteborger Universität, die heute sein Verwaltungsgebäude an der ursprünglichen Einrichtung hat, ab 1891 wurde die heutige Universitätsbibliothek an der selben Straße geschaffen, und nur wenige Häuser vom Universitätsgebäude entfernt findet man auch das renommierte Schillerska Gymnasium, das hier 1880 erbaut wurde. Diese Bauten beeinflussen die Vasagatan bis heute sehr stark, was man an den Cafés und günstigen Restaurants entlang der Vasagatan feststellen kann.

Bereits einige Jahre bevor die Universität an der Vasagatan erbaut wurde entstand an der Kreuzung zur Avenyn im Valandshuset die erste Kunstschule Göteborgs, aus der einige der bedeutendsten schwedischen Künstler hervorgingen. Auch das sogenannte Zwergenhaus in der Vasagatan ist eng mit Kunst und Grafik verbunden, wobei der Familienname Hedlund nicht nur mit diesem Gebäude, sondern auch mit zahlreichen anderen Häusern der Straße in Verbindung gebracht werden kann.

Die Vasagatan gehört, zusammen mit der Södra und der Norra Hamngatan zu jenen Straßen, in denen noch die meisten Bauwerke zu finden sind, die Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut wurden und damit auch die typischen Fassadenauschmückungen Göteborgs behalten haben, die jedem Patrizier- und Handelshaus jener Zeit einen persönlichen Charakter gaben.
Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin - Alte Fotos: Stadsmuseum Göteborg
Hästen, das Pferd, von Claes Hake an der Sprängkullsgatan in Göteborg
Göteborg - Öffentliche Kunst 15 Mar 2010, 10:46 am CET

Im Innenhof eines Universitätsgebäudes an der Sprängkullsgatan in Göteborg, gegenüber der Vasagatan, findet man außer der Skulptur Tornet von Britt Ignell eine weitere Skulptur eines bedeutenden Göteborger Künstlers, die als Hästen, das Pferd, bekannt wurde.
Auch wenn der Künstler nie einen Kommentar über die Beweggründe zu einem seiner Kunstwerke abgibt, so kann man bei genauerem Betrachten ohne weiteres ein Pferd (häst) erkennen, das Claes Hake in seiner minimalistischen Art in den Granit aus dem Bohuslän geschlagen hat. Wie alle seine Granitwerke, so wirkt das Pferd auf den ersten Blick grob und wenig bearbeitet. Bei genauerem Betrachten entdeckt man dann die Einheit zwischen Material und Umgebung, ein Gefühl, das der Künstler all seinen Werken vermittelt.
Claes Hake wurde 1945 in Mölndal bei Göteborg geboren und besuchte die Kunsthochschule Valand. Seine Werke, die oft aus Bogen, Bootformen oder Portalen bestehen, findet man heute in mehreren Ländern Europas und den USA. In Göteborg findet man zahlreiche seiner öffentlichen Werke, die auch seine künstlerische Entwicklung zeigen. Mit zu den bedeutendsten Skulpturen Claes Hakes in Göteborg gehören Näcken, Bohuslän und Arkipelag.
Auch wenn der Künstler nie einen Kommentar über die Beweggründe zu einem seiner Kunstwerke abgibt, so kann man bei genauerem Betrachten ohne weiteres ein Pferd (häst) erkennen, das Claes Hake in seiner minimalistischen Art in den Granit aus dem Bohuslän geschlagen hat. Wie alle seine Granitwerke, so wirkt das Pferd auf den ersten Blick grob und wenig bearbeitet. Bei genauerem Betrachten entdeckt man dann die Einheit zwischen Material und Umgebung, ein Gefühl, das der Künstler all seinen Werken vermittelt.
Claes Hake wurde 1945 in Mölndal bei Göteborg geboren und besuchte die Kunsthochschule Valand. Seine Werke, die oft aus Bogen, Bootformen oder Portalen bestehen, findet man heute in mehreren Ländern Europas und den USA. In Göteborg findet man zahlreiche seiner öffentlichen Werke, die auch seine künstlerische Entwicklung zeigen. Mit zu den bedeutendsten Skulpturen Claes Hakes in Göteborg gehören Näcken, Bohuslän und Arkipelag.
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
Persisches Neujahr in Heden, Göteborg
Göteborg Aktuell 15 Mar 2010, 8:58 am CET
Rund 30.000 Göteborger mit iranischem, kurdischem, aserischem oder turkmenischem Ursprung feiern am 16. März ihr Neues Jahr, des im persischen Nouruz oder Now rooz heißt. Der Auftakt der Feierlichkeiten ist der sogenannte Feuersprung, der der Reinigung des Körpers dient und etwas an den schwedischen Midsommarsprung erinnert.
Die öffentliche Feier, zu der auch alle anderen Göteborger eingeladen sind, findet ab 17 Uhr im Göteborger Heden statt. Außer dem Feuerfest, der Feuershow und dem Feuerwerk werden auch persische Spezialitäten geboten, deren Zutaten mittlerweile problemlos in Göteborg gefunden werden können.
Zum persischen Neujahrsfest, das nicht mit dem islamischen Neujahr verwechselt werden darf, bieten die Feierlichkeiten in Heden afghanische, kurdische und andere persische Tänze und Musik, die bis etwa 22 Uhr fortsetzen. Parallel zu diesen Feierlichkeiten lädt das Röhsska Museum zur Ausstellung Now rooz ein, wo man traditionelle Trachten und einen typischen Neujahrstisch entdecken kann.
Die öffentliche Feier, zu der auch alle anderen Göteborger eingeladen sind, findet ab 17 Uhr im Göteborger Heden statt. Außer dem Feuerfest, der Feuershow und dem Feuerwerk werden auch persische Spezialitäten geboten, deren Zutaten mittlerweile problemlos in Göteborg gefunden werden können.
Zum persischen Neujahrsfest, das nicht mit dem islamischen Neujahr verwechselt werden darf, bieten die Feierlichkeiten in Heden afghanische, kurdische und andere persische Tänze und Musik, die bis etwa 22 Uhr fortsetzen. Parallel zu diesen Feierlichkeiten lädt das Röhsska Museum zur Ausstellung Now rooz ein, wo man traditionelle Trachten und einen typischen Neujahrstisch entdecken kann.
Herbert Kårlin
Väggmålning vid Husargatan i Göteborg
Bilder från Göteborg 14 Mar 2010, 7:04 pm CET

I portgången in till innergården på Husargatan 39 i Göteborg
finns det flera väggmålningar.
Wenn man zum Innenhof an der Husargatan 39 in Göteborg geht,
so entdeckt man zahlreiche Wandmalereien.
Si on traverse l'entrée vers le jardin intérieur de l'Husargatan 39
à Göteborg on découvre plusieurs peintures muraux.
finns det flera väggmålningar.
Wenn man zum Innenhof an der Husargatan 39 in Göteborg geht,
so entdeckt man zahlreiche Wandmalereien.
Si on traverse l'entrée vers le jardin intérieur de l'Husargatan 39
à Göteborg on découvre plusieurs peintures muraux.
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
Die Heymanska Villan an der Vasagatan in Göteborg
Göteborg, Tag für Tag 14 Mar 2010, 5:21 pm CET
Eines der deutlichsten Beispiele für den Baustil Neurenaissance in Göteborg ist das heute unter Denkmalschutz stehende Gebäude, das unter dem Namen Heymanska Villan bekannt ist und an der Kreuzung Viktoriagatan und Vasagatan steht. Die Geschichte dieses Bauwerks geht bis ins Jahr 1874 zurück, als es von der Familie Heyman erbaut und als Wohnhaus bezogen wurde.

Die Familie Heyman besaß ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts mehrere Textilfabriken im Göteborg, vor allem im Stadtteil Gårda, wo die industrielle Vergangenheit der Gegend noch im dortigen Museum Remfabriken studiert werden kann. Das Haus Nummer 16 an der Vasagatan wurde von Gabriel Heyman und dessen Frau Adèle Leman mit allem Luxus jener Zeit erbaut. Besonderen Prunk fand man damals im sehr großen Speisesaal mit Deckenmalerei, Intarsienarbeiten und anderen künstlerischen Ausschmückungen jener Zeit.

Das Gebäude, das heute das Göteborger Psychotherapeutische Institut beherbergt, machte in Göteborg unter der Familie Heyman mehrmals Geschichte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war es eines der ersten Gebäude, die mit Elektrizität versorgt und dann als Demonstrationsprojekt für andere reiche Göteborger wurde. Carl-Erik Heyman wurde der Gründer der Göteborger Jagdgesellschaft bekannt und die Familie Heyman wurde in Form mehrerer Stiftungen zu Wohltätern Göteborgs.

Als das Gebäude im Jahre 1944 vom Göteborgs Tekniska Institut gekauft wurde, wurde an den Fassaden keinerlei Veränderung vorgenommen und selbst die gegossenen Urnen an den Dachvorsprüngen blieben an ihrem Platz. Wenige Jahre vorher waren lediglich die Treppen zur Pforte beseitigt worden, ohne jedoch die Pforte selbst zu verändern. Auch als im Jahre 2007 die gesamte Fassade des Hauses renoviert werden musste, wurde darauf geachtet, dass dies in vollem Respekt der klassischen Baustoffe geschah.

Während Pforten, Fenster und äußere Dekorationen der Heymanska Villan in Göteborg vollständig erhalten blieben als 1997 das Psychotherapeutische Institut dort einzog, wurden auf den beiden Säulen neben dem Eingang zwei klassische Göttinnen hinzugefügt, unter anderem Minerva mit ihrem Schwert, die für ihre Weisheit und taktische Kriegsführung bekannt wurde.
Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin - Altes Foto: Stadsmuseum Göteborg
Livets träd, der Baum des Lebens, von Pål Svensson in Göteborg
Göteborg - Öffentliche Kunst 14 Mar 2010, 2:56 pm CET

Seit 1988 findet man neben dem Eingang des Hauses Nummer 39, im Innenhof der Husargatan des Göteborger Stadtteils Haga ein dreidimensionales Mosaik, das der Künstler Livets träd, der Baum des Lebens, genannt hat.
Der Göteborger Künstler hat hier aus hunderten von Mosaikteilchen einen Baum von den Wurzeln bis zum Geäst geschaffen. Bedeutend wird dabei jedoch auch der Teil, der den Baum umgibt, denn hier kann man deutlich eine aufströmende Bewegung erkennen, die den Stoffwechsel des Baumes symbolisiert, wo der Wind dem Stamm zu streicheln scheint. Während das Geäst relativ zart aussieht, dominiert die Wurzel, die dem Baum seine Kraft verleiht.
Pål Svensson, der 1950 in Göteborg geboren wurde und die dortige Kunsthochschule Valand besuchte, hatte seine erste Ausstellung im Jahre 1985 in der Galleri Rotor. Als er 1988, nur wenige Jahre später, Livets träd in Haga schuf, arbeitete er noch mit verschiedenen Materialien. Sein frühes Werk ist bereits in die architektonische Umgebung integriert und die Stärke seiner Schaffenskraft ist bereits sichtbar, aber noch deutet wenig auf seine späteren Monumentalarbeiten hin, bei denen er häufig Granit und Wasser sprechen lässt.
Der Göteborger Künstler hat hier aus hunderten von Mosaikteilchen einen Baum von den Wurzeln bis zum Geäst geschaffen. Bedeutend wird dabei jedoch auch der Teil, der den Baum umgibt, denn hier kann man deutlich eine aufströmende Bewegung erkennen, die den Stoffwechsel des Baumes symbolisiert, wo der Wind dem Stamm zu streicheln scheint. Während das Geäst relativ zart aussieht, dominiert die Wurzel, die dem Baum seine Kraft verleiht.
Pål Svensson, der 1950 in Göteborg geboren wurde und die dortige Kunsthochschule Valand besuchte, hatte seine erste Ausstellung im Jahre 1985 in der Galleri Rotor. Als er 1988, nur wenige Jahre später, Livets träd in Haga schuf, arbeitete er noch mit verschiedenen Materialien. Sein frühes Werk ist bereits in die architektonische Umgebung integriert und die Stärke seiner Schaffenskraft ist bereits sichtbar, aber noch deutet wenig auf seine späteren Monumentalarbeiten hin, bei denen er häufig Granit und Wasser sprechen lässt.
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
M/S Gripsholm im Emigranternas Hus in Göteborg
Göteborg Aktuell 14 Mar 2010, 1:20 pm CET
Die M/S Gripsholm war das weltweit erste mit Diesel betriebene Passagierboot, das von der Göteborger Amerika Linien im Jahre 1925 in Dienst genommen wurde. Von 1939 bis 1946 war dieses Fahrzeug von der amerikanischen Regierung gemietet und hatte vorübergehend eine besondere Aufgabe, nämlich den Transport und Austausch von Kriegsgefangenen.
Am Montag den 15. März spricht nun Rune Dahlstrand, der in jenen Jahren auf der M/S Gripsholm angeheuert hatte, im Emigranternas Haus in Göteborg über jene Zeit und erzählt wie er diese Jahre erlebte. Sicher war er nur als Friseur auf dem Schiff, aber gerade deswegen kam er mit allen Schichten des Bootes in Berührung und hörte Dinge, die anderen Besatzungsmitgliedern verborgen blieben.
Auch wenn in den Jahren, in der die M/S Gripsholm dem Gefangenenaustausch diente, nur 27.700 Kriegsgefangene transportiert wurden, so wurden diese dennoch je nach ihrem Rang in unterschiedlichen Teilen des Schiffes untergebracht und die Ankunft auf der M/S Gripsholm gab deutlich Auskunft darüber wie amerikanische, japanische oder deutsche Gefangen in anderen Ländern behandelt wurden und welche Länder am Austausch teilnahmen.
Am Montag den 15. März spricht nun Rune Dahlstrand, der in jenen Jahren auf der M/S Gripsholm angeheuert hatte, im Emigranternas Haus in Göteborg über jene Zeit und erzählt wie er diese Jahre erlebte. Sicher war er nur als Friseur auf dem Schiff, aber gerade deswegen kam er mit allen Schichten des Bootes in Berührung und hörte Dinge, die anderen Besatzungsmitgliedern verborgen blieben.
Auch wenn in den Jahren, in der die M/S Gripsholm dem Gefangenenaustausch diente, nur 27.700 Kriegsgefangene transportiert wurden, so wurden diese dennoch je nach ihrem Rang in unterschiedlichen Teilen des Schiffes untergebracht und die Ankunft auf der M/S Gripsholm gab deutlich Auskunft darüber wie amerikanische, japanische oder deutsche Gefangen in anderen Ländern behandelt wurden und welche Länder am Austausch teilnahmen.
Herbert Kårlin
Ungkarlshotellet Labor i Haga, Göteborg
Bilder från Göteborg 13 Mar 2010, 7:50 pm CET

På fasaden vid ungkarlshotellet Labor i Göteborg, stadsdelen Haga,
finns det flera fasadutsmyckningar.
An der Fassade des Männerhotels Labor im Göteborger Stadtteil
Haga findet man mehrere Fassadendekorationen.
Sur la façade de l'Hôtel pour hommes Labor dans l'arrondissement
Haga de Göteborg il y a plusieurs décorations murales à voire.
finns det flera fasadutsmyckningar.
An der Fassade des Männerhotels Labor im Göteborger Stadtteil
Haga findet man mehrere Fassadendekorationen.
Sur la façade de l'Hôtel pour hommes Labor dans l'arrondissement
Haga de Göteborg il y a plusieurs décorations murales à voire.
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
Tornet, der Turm, von Britt Ignell an der Sprängkullsgatan in Göteborg
Göteborg - Öffentliche Kunst 13 Mar 2010, 7:29 pm CET

Im Innenhof an der Sprängkullsgatan 23 im Göteborger Stadtteil Haga entdeckt man eine Skulptur, die die Künstlerin Tornet, den Turm, genannt hat und der in seiner Art an zwei andere ihrer Werke erinnert, nämlich an Jali (heute im Lager der Trädgårdsföreningen) und an Rapunzel och jag, die, wie sehr viele ihrer früheren Werke, noch nicht so zum Surrealismus neigen wie ihre jüngsten Kunstwerke.
Tornet wurde im Jahre 1989 im Innenhof eines Universitätsgebäudes an der Sprängkullsgatan aufgestellt und drückt daher auch das Streben nach oben aus, das langsame Erklimmen eines Turmes, der zu Wissen führt und bei dem jede Stufe einen Baustein für die Zukunft darstellt.
Britt Ignell wurde 1957 in Göteborg geboren und lebt heute im Bohuslän. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie in der Kunsthochschule Valand. Britt Ignell arbeitet bei der Schaffung ihrer Skulpturen mit den unterschiedlichsten Materialien und schafft Werke in unterschiedlichster Größe. In Göteborg findet man ihre Werke nicht nur an mehreren öffentlichen Plätzen, sondern auch im Kunstmuseum der Stadt.
Tornet wurde im Jahre 1989 im Innenhof eines Universitätsgebäudes an der Sprängkullsgatan aufgestellt und drückt daher auch das Streben nach oben aus, das langsame Erklimmen eines Turmes, der zu Wissen führt und bei dem jede Stufe einen Baustein für die Zukunft darstellt.
Britt Ignell wurde 1957 in Göteborg geboren und lebt heute im Bohuslän. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie in der Kunsthochschule Valand. Britt Ignell arbeitet bei der Schaffung ihrer Skulpturen mit den unterschiedlichsten Materialien und schafft Werke in unterschiedlichster Größe. In Göteborg findet man ihre Werke nicht nur an mehreren öffentlichen Plätzen, sondern auch im Kunstmuseum der Stadt.
Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin
Now Rooz på Röhsska museet i Göteborg 13 mars-18 april
Tillbaka i Göteborg 13 Mar 2010, 6:52 pm CET
Now Rooz påRöhsska museet skriver på sin sida
Now Rooz - nyårsfirandet som funnits i tusental år, inleds i år den 16 mars. Nyårsafton infaller den 20 mars och 21 mars är första dagen i det nya året.
Now Rooz som betyder den nya dagen, firas i Iran, Afghanistan, Azerbadjan, Turkmenistan och delar av Indien och Turkiet samt av kurder i hela världen.
Under Now Rooz samlas man kring den traditionella nyårsduken, Haft sin, på vilken man dukar fram sju olika saker som börjar på bokstaven S. Dessa är senjed (en sorts söta frukter), somâq (en sur krydda), sabzeh (en bricka med groddar av vete, linser eller liknande), sib (ett rött äpple), samanoo (memma som framställs av vetegroddar), sir (vitlök) och serkeh (vinäger). Det bör dessutom finnas bland annat sju olika sorters kakor och nötter, en spegel, handmålade ägg, en skål med en levande guldfisk och den iranska flaggans färger. De specifika föremålen på duken har varierat genom århundradena och har ofta haft en stark lokal prägel. Det är en sed hos iranier att man ska besöka alla släktingar och vänner vid nyåret.


Vi fick även smaka på dessa rätter vid invigningen av Now Rooz på Röhsska museetVill du läsa mer om Now Rooz, Tryck här!
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Now Rooz, auch Nouruz, im Röhsska Museum in Göteborg
Göteborg, Tag für Tag 13 Mar 2010, 6:23 pm CET
Now Rooz, das in Europa die verschiedensten Schreibweisen annimmt und häufig auch Nouruz geschrieben wird ist das mehrtägige persische Neujahrsfest, das im Jahre 2010 am 16. März eingeleitet wird. Am 20. März wird dann der letzte Tag des Jahres gefeiert und einen Tag später klingen die Feierlichkeiten mit dem Neujahrstag ab. Dieses Fest wird weltweit von rund 250 Millionen Menschen gefeiert und gehört auch in Göteborg zu einem bedeutenden Fest, da in der Stadt etwa 30.000 Iraner, Kurden, Turkmenen und andere Einwanderer leben, die jedes Jahr Now Rooz feiern.

Die Ausstellung Now Rooz, in der etwa 20 verschiedene Volkstrachten aus den verschiedensten vorderasiatischen Ländern gezeigt werden ist für das Röhsska Museum ein Neuland, in dem die Besucher der Ausstellung einen Einblick in eine für sie fremde Kultur bekommen. Leider konnte man während der Vernissage zu Now Rooz die Gesichter der rein schwedischen Bewohner noch zählen, etwas, was sich während der vierwöchigen Ausstellung noch ändern kann.

Auch wenn die klassischen ausgestellten Volkstrachten vielen Besuchern auf den ersten Blick oft einfach nur „arabisch“ vorkommen, so kann man auf einen zweiten Blick die großen Unterschiede der Trachten erkennen; an der Verarbeitung der Stoffe, den Stickereien, den Mustern der Pailletten, der Farbe der Tücher und zahlreichen anderen Feinheiten. Allein die ausgestellten Volkstrachten zeigen bereits die unterschiedliche Herkunft dieser Volksgruppen, die eine Fläche bewohnen, die nahezu an jene von Europa reicht.

Now Rooz (Nouruz) ist jedoch nicht nur der Tag, an dem man zu Volkstrachten greift wie sie im Röhsska Museum in Göteborg gezeigt werden, denn dieses Neujahrsfest ist auch mit Essen verbunden. Im Rhösska Museum wurde daher auch ein traditioneller Tisch aufgebaut, auf dem man sieben verschiedene Dinge finden muss, die in den persischen Sprachen alle mit dem Buchstaben S beginnen. Auf dem Now Rooz Tisch findet man daher Senjed (eine Frucht), Somag (ein Gewürz), Sabzeh (ein Tablett mit Zutaten), Sib (einen roten Apfel), Samanuu (Getreidezubereitung), Sir (Knoblauch) und Sekeh (Essig). Hinzu kommen dann sieben verschiedene Gebäcke und Nüsse, sowie zahlreiche andere Dekorationen.

Während der Vernissage wurden den Besuchern der Ausstellung Now Rooz auch persisches Gebäck und persische Happen angeboten, wovon die Besucher der Ausstellung leider nicht mehr profitieren können. Für jene, die diese Gelegenheit verpasst haben, bleibt nun das Feuerfest am 16. März in Heden. Um die Besucher der Ausstellung im Röhsska Museum noch tiefer in die persische Kultur einzuführen wurde zur Einweihung der Ausstellung auch persische Musik von der Gruppe Tina & Ice Band geboten.
Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin
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