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Der erste Lastwagen Schwedens liefert Bier


Schweden, gestern und heute 17 May 2012, 6:18 am CEST

Am 17. Mai 1900 fuhr der erste Lastwagen auf schwedischen Straßen, wobei die Strecke nicht gerade lang war, denn die Göteborger Brauerei Pripps benutzte das Fahrzeug an diesem Tag nur für eine Lieferung von Göteborg nach Kungsbacka. Dieser erste Lastwagen war noch aus Deutschland importiert worden und Pripps wollte vor allem wissen, ob es denn rentable und sinnvoll sei die Pferdewagen durch Motorenkraft zu ersetzen. Das Ergebnis war überzeugend.
Auch wenn Pripps beim Kauf dieses ersten Lastwagens nur an eigene wirtschaftliche Interessen dachte, so setzte dieser Kauf eine Revolution in Gang, da andere Unternehmen des Landes dieses Kauf als Reklameaktion sahen bei der die Brauerei zeigen wollte wie modern und fortschrittlich sie doch sei. In sehr kurzer Zeit kauften daher mehrere Firmen deutsche Lastwagen für ihre Lieferungen und nicht weniger als drei schwedische Unternehmen begannen eigene Lastwagen zu produzieren.
Bereits 1901 baute die Söderbloms Gjuteri AB einen mit Dampf betriebenen Lastwagen und einen Bus. Ein Jahr später folgte ein Lastwagen von Vabis in Södertälje und 1903 folgte das Unternehmen, das schwedische Lastwagen weltweit zu einem Begriff machte, denn der erste Scania-Lastwagen, der zudem nicht auf Dampf, sondern Benzin angewiesen war, verließ das Werk in Malmö. Den ersten Auftrag für einen Lastwagen bekam Scania von Ystad-Eslöfs Järnväg AB und in den Folgejahren wurden dann pro Jahr vier oder fünf weitere Lastwagen ausgeliefert. 
Copyright: Herbert Kårlin

Nachrichten vom 17. Mai 2012


Nachrichten aus Schweden 17 May 2012, 6:17 am CEST

Schweden - Politik
Die schwedische Zentrumspartei erinnert die Minister Reinfeldt, Bildt und Enström daran, dass sie beim Nato-Spitzentreffen in Chicago daran denken sollen, dass Schweden sich als neutrales Land sieht und die Grenze zur Bindung an die Nato erreicht ist. Ein indirekter Beitritt durch die Übernahme von immer mehr Aufträgen durch den Militärverband sieht die Zentrumspartei ala nicht denkbar. Auch wenn sich das schwedische Militär nun immer häufiger bei Auslandseinsätzen beteiligt und sich seine Schlagkraft international messen kann, so müssen die nationalen Interessen vorrangig betrachtet werden. Schweden - Wirtschaft
Durch Schmuggel und Import von gefälschten Waren werden in Schweden jedes Jahr über 15 Milliarden Kronen umgesetzt, was zwei Prozent des Gesamtumsatzes entspricht. Etwa ein Drittel der verfälschten Waren kommt allein aus China. Während Kleidung, Autoteile, Uhren, DVD-Filme und Arzneimittel über 65 Prozent des zweifelhaften Umsatzes ausmachen, fallen allein fünf Milliarden auf den Schmuggel von Tabakwaren und Alkohol. Drogen und Narkotika sind bei diesen Zahlen nicht eingerechnet.
Schweden - Arbeitsmarkt
Immer mehr Schüler finden im Sommer eine Ferienarbeit und lernen dabei gleichzeitig die Ungerechtigkeit der Löhne auf dem Arbeitsmarkt kennen. Die Stundenlöhne für die Schüler liegen, je nach Gemeinde, zwischen 35 Kronen und 106 Kronen. Auch die Arbeitsleistung ist, unabhängig von der Bezahlung, sehr unterschiedlich, denn während ein Teil der Schüler nur einfachere Arbeiten leisten müssen, ersetzen andere auch Arbeiter, die gerade ihren Jahresurlaub machen. Die Gewerkschaften fordern seit Jahren, ohne jeden Erfolg, ein einheitliches Lohnsystem für die Schüler.
Schweden - Arbeitswelt/Wirtschaft
Nach einer Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Sifos beunruhigen sich rund 30 Prozent der  Schweden wegen der hohen Zinsen beim Erwerb eines Eigenheims, wobei vor allem jüngere Leute die Zahlungen als zu hoch einstufen, was darauf beruht, dass die Preise für Wohnungen in den letzten Jahren weitaus mehr anstiegen als das Einkommen und die schwedischen Banken die Zinsen an der oberen möglichen Grenze anlegen.
Schweden - Ausbildung/Wirtschaft
Immer weniger Schüler interessieren sich für eine Berufsausbildung während des Gymnasiums. Insbesondere Ausbildungen in Berufen zur Holzbearbeitung gehören zur letzten Wahl vieler Schüler, was bedeutet, dass im Herbst zwischen 300 und 450 Ausbildungsplätze in diesem Bereich nicht besetzte sein werden und einige Ausbildungen zum Schreiner sogar ganz eingestellt werden müssen. Die Industrie sieht dieser Entwicklung mit sehr gemischten Gefühlen entgegen, da im Holzbereich jedes Jahr rund 1000 Arbeitsplätze frei werden und jetzt schon kaum noch besetzt werden können. Schweden - Religion
Wie weibliche Journalisten von Uppdrag granskning beim Besuch von zehn wichtigen Moscheen feststellten, geben sechs von ihnen bei Frauenproblemen einen Rat, der gegen die schwedischen Gesetze verstößt. Misshandlung soll nicht bei der Polizei angezeigt werden, sondern in der Familie gelöst werden, Männer können mehrere Frauen haben und Forderungen nach Sex muss eine Frau immer befriedigen. Eine der Ursachen für diese Ratschläge sind sicher darin zu finden, dass Imane und Eheberater in der Regel in arabischen Ländern ausgebildet werden und nicht in Schweden. Alle Moscheen in Schweden erhalten jedoch einen Zuschuss aus Steuergeldern.
Schweden - Kultur
Nachdem das Sozialamt Emmabodas von den Veranstaltern des Emmabodafestivals fordert die Lautgrenze bei Musik auf einem Niveau zu halten, das keine Gehörschäden verursacht, vergleichen die Veranstalter die Beamten mit Hitler und der SS. Dabei geht es bei den Höchstgrenzen nicht um Extremwerte, sondern lediglich darum, dass der Höchstwert bei 97 Dezibel liegen muss und nicht mehr bei 100 Dezibel wie bisher. Nach den Veranstaltern wird diese Beschränkung dazu führen, dass die Besucher dem Festival fern bleiben. Die Abbildung von Nazisymbolen, die das Bild begleiten, verstoßen in Schweden gegen kein Gesetz.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin

Göteborger Imam mit zwei Gesichtern


Göteborg Aktuell 17 May 2012, 6:12 am CEST

Als der Imam der größten Moschee Göteborges offiziell gefragt wird welchen  Rat er einer Frau gibt, die von ihrem Mann misshandelt wird, so antwortet er, dass sie zur Polizei gehen soll, da Mann und Frau nach dem Gesetz gleichgestellt sind und die Misshandlung eine Straftat ist. Die Sendung Uppdrag Granskning zeigte nun ein anderes Gesicht des gleichen Imam, der bei veränderter Situation ganz andere Antworten gibt. Als zwei Frauen mit Niqab und versteckter Kamera ihn um Rat fragen, so hält er eine Misshandlung für das tägliche Brot, dem sich die Frau unterwerfen muss, zumindest so lange sie nicht um ihr Leben fürchten muss. Probleme werden seiner Meinung nach in der Familie geklärt. Dass Frauen deswegen unterdrückt werden, hält er für ein Märchen. Natürlich darf der Mann auch mehrere Frauen haben und die Frau darf ihrem Mann Sex nicht verweigern. Auch wenn diese Meinungen für moderne Schwedinnen nach Mittelalter klingen, so sind dies aktuelle Ratschläge, die eine moderne arabische Frau in der Göteborger Moschee erhält.
Sicher findet man tausend Gründe diese Aussagen des Göteborger Imam zu entschuldigen, denn er hat sein Studium vermutlich in einem arabischen Land gemacht, und schließlich kommen normalerweise auch nur gläubige Muslime zu ihm, die seine Meinung teilen. Vielleicht ist er auch nur einer der Extremisten, die das moderne Schweden verändern wollen oder nicht akzeptieren. Aber egal welche Meinung man vorschiebt, so muss ein Imam in Schweden auch über die rechtliche Situation in Schweden informiert sein. Und auch wenn sich der Imam missverstanden fühlen sollte, so gibt er allen, die den Islam als Gefahr für die schwedische Gesellschaft sehen, Argumente, die die Kluft zwischen Muslime und Christen nur vergrößern können.
Herbert Kårlin

Die Erteböllekultur im späten Mesolithikum Schwedens


Geschichte Schwedens 17 May 2012, 6:12 am CEST

Die Erteböllekultur ist die letzte Kulturgruppe des schwedischen Mesolithikum in der sich bereits erhebliche Änderungen in der Lebensweise zeigen, wodurch auch die Grenze zwischen Mesolithikum und Neolithium nahezu verschwindet. Geschichtlich gesehen beginnt die Erteböllekultur etwa gegen 5200 vor Christus und endet dann gegen 4000 vor Christus.
Die Erteböllekultur dehnte sich entlang der gesamten Süd- und Westküste Schwedens aus, wobei diese Volksgruppe auch etwas ins Landesinnere vordrang, auch wenn sie sich, nach gegenwärtigem Wissen, nur an Wasserläufen und Seen aufhielten. Ihren Namen erhielt diese Kulturgruppe nach einem Abfallhaufen (Kökkenmödding) von 150 Meter Länge und 30 Meter Breite, den man im Nordwesten des dänischen Jyllands fand. Dieser Haufen an ”Küchenresten” bestand überwiegend aus Austern- und Muschelschalen, was darauf schließen lässt, dass dies die Hauptnahrung dieses Volkes war, das mehr see- als landgebunden war.
Die interessantesten Funde Schwedens aus der Erteböllekultur fand man bei Österlen, Ivetofta und vor allem in Tågerup, östlich von Landskrona. Letzteres dürfte sogar als der bedeutendste Fund Skandinaviens bezeichnet werden, da der Fund beim Bau der Västkustbanan in einer Lehmschicht gemacht wurde, die selbst die Verwitterung von Horn und Holz weitgehend verhinderte.
Der Unterschied der Erteböllekultur zu den vorhergehenden Kulturgruppen zeichnet sich jedoch nicht nur durch eine Ernährungsänderung aus, in der Fleisch überwiegend von Fisch, Austern und Muscheln ersetzt wurde, sondern auch dadurch, dass die ersten deutlichen Zeichen von Landwirtschaft bewiesen werden können. So stellte man, zum Beispiel in Tågerup, fest, dass die Bewohner des früheren Ortes Haselnusshaine angelegt hatten und die Büsche beschnitten, damit die Nüsse größer wurden.
Auch die Werkzeuge der Erteböllekultur sind geschliffen und perfektionierter als jene der vorhergehenden Gruppen, wobei man in Tågerup auch durchbohrte Wildschweinzähne fand, die vermutlich als Halskette oder Amulett dienten. Horn war ebenfalls kunstvoll bearbeitet und mit Ornamenten versehen. Die Menge an Pfeilspitzen und anderen Waffen und Werkzeugen legt jedoch auch den Gedanken nahe, dass nicht mehr das Einzelstück von Interesse war, sondern eine Art Massenproduktion einsetzte, vermutlich von den ersten spezialisierten Handwerkern Schwedens.
Die Funde in der Nähe von Landskrona erlaubten auch erstmals einen Einblick in die Lebensweise der Erteböllekultur, denn man entdeckte außer Gräbern, Nahrungsresten und Schmuck auch Stäbe, die als Bootssteg dienten und an denen die Boote festgemacht wurden, und man fand ein Dorf mit Resten von Häusern.
Allein in Tågerup konnte man fünf Bauten lokalisieren, was als Sensation betrachtet wurde, da bis dahin insgesamt nur zehn Gebäude aus dieser Epoche in ganz Skandinavien gefunden worden waren. Außer mehreren runden Gebäuden mit je etwa 50 Quadratmetern Fläche, entdeckte man eine in den Boden vertiefte Hütte mit Windschutz und ein Langhaus mit einer Länge von 15 Metern.
In den Gräbern, die man aus der Erteböllekultur fand, konnte man auch einfach Grabbeigaben wie Tiere, Schmuck oder Werkzeug finden. Sicher ist ebenfalls, dass die Gräber deutlich sichtbar waren, es sich also um kleinere Grabhügel gehandelt haben muss, auch wenn es sich noch nicht um irgendeine Art von Megalithgräbern gehandelt hat und die Toten einfach begraben wurden. Etwa 4500 vor Christus begannen die Menschen der Erteböllekultur auch die Kunst der Keramik nach Schweden zu bringen, die in offenen Löchern gebrannt wurde. Diese sogenannte Erteböllekeramik konnte in Schweden bisher nur in Skåne, Blekinge, Halland und Öland nachgewiesen werden, wobei über die Anwendung der Gefäße zum Großteil nur spekuliert werden kann.
Copyright: Herbert Kårlin

Gökotta


70 Promenader i Göteborg 16 May 2012, 11:48 am CEST

Ett traditionsenligt inslag på Kristi himmelsfärds dag är att fira gökotta. Många föreningar och församlingar ordnar gökotta tidigt på morgonen med picknick ute i naturen för att välkomna våren och titta på fåglar.

Nachrichten vom 16. Mai 2012


Nachrichten aus Schweden 16 May 2012, 6:14 am CEST

Schweden - Politik
Obwohl Fredrik Reinfeldt bei seinem Amtsantritt im Jahre 2006 davon sprach, dass sechs Prozent Arbeitslosigkeit für Schweden eine Massenarbeitslosigkeit sei, will er heute nicht mehr zu seiner früheren Einstellung stehen und greift dafür selbst in den rassistischen Topf indem er sagt, dass man nur den ethnischen Schweden betrachten muss um festzustellen, dass diese Gruppe Arbeit hat. Nicht zu verwundern, dass er für diese Aussage auch ein großes Lob der extrem Rechten Schwedens erhielt, die meinen, dass Reinfeldt nun endlich Verstand annimmt.
Schweden - Wirtschaft
Obwohl vor drei Jahren alle staatlichen Unternehmen Schwedens die Auflage bekamen keinen Bonus mehr an die höchsten Chefs zu bezahlen, kann nun Vattenfall mit Zustimmung der Regierung in seinen 400 Tochterunternehmen mit dieser Praxis fortsetzen und nur 17 Chefs müssen ohne Bonus auskommen. Die Ursache davon ist, dass die Regierung der Meinung ist, dass das Verhandeln von neuen Arbeitsverträgen bei 400 Unternehmen teurer wäre als den Bonus weiterzubezahlen. Auch wenn diese Aussage vielleicht für ein Jahr zustimmt, so erklärt die Regierung nicht wie viel dieser Bonus im Laufe der Jahre ausmachen wird.
Schweden - Recht
Als die Grenzpolizei in Sörmland einen Tschetschenen festnahm, so wurde dieser ohne dass er einen Anwalt um Beistand bitten konnte schnellstmöglich nach Sollentuna transportiert, wo sowohl ihm als auch dem Anwalt 24 Stunden lang jede Kontaktaufnahme verweigert wurde, obwohl dies gegen die schwedischen Gesetze verstößt. Weder der Anwalt noch die Presse wird davon informiert, wie es zu diesem Verhalten der Beamten kommen konnte, aber der Pressesprecher meint lakonisch, dass es sich vielleicht um menschliches Versagen gehandelt haben kann.
Schweden - Unterricht
Durch eine immer frühere zwangsweise berufliche Ausrichtung in den Schulen Schwedens verhindert die Regierung, dass sich bei den Jugendliche eine tatsächliche Neigung zeigen kann. Durch gesteuerte Maßnahmen versucht man die Schüler zu einer Berufswahl zu bringen, die den möglichen zukünftigen Marktforderungen entspricht. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Studie der Göteborger Universität, die Forscher aus den Bereichen Soziologie und Arbeitswissenschaften erstellten.
Schweden - Unterricht/Gesundheit
Nach einer Analyse des Sportunterrichts an 36 schwedischen Schulen stellt die Schulinspektion fest, dass die Hälfte der Schulen nicht den Lehrplänen folgen und Ballspiele dominieren lassen statt unterschiedlicher Gymnastik, die sich als gesundheitsfördernd bewährt, anzubieten. Nach der Untersuchung widmen die Schulen 94 Prozent der Bewegung und nur der geringe Rest wird in freier Luft und auf gesunde Weise angewandt.  In der Hälfte der Schulen war zudem der Wettbewerb die dominante sportliche Forderung und nicht die individuelle Neigung.
Schweden - Umwelt
Nach einer Studie des WWF zur Frage wie ein Land die erneuerbaren Ressourcen verwendet, stellt die Organisation fest, dass man bald drei Planeten brauchen wird, wenn sich alle so in der Natur bedienen wie die Schweden. Im Durchschnitt verbraucht jeder Schwede gegenwärtig rund 50 Prozent mehr Naturreserven als vorhanden sind. Um seine Lebensweise aufrecht halten zu können, benötigt gegenwärtig jeder schwedische Bürger 2,7 Hektar Nutzland. Aber auch diese extrem schlechte Bewertung Schwedens durch den WWF ändert wenig an den Aussagen der Politikern, die behaaupten, dass Schweden ein ökologisches Vorbild für die ganze Welt ist. Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin

Göteborger Kunstpreis geht an Sigurd Bronger


Göteborg Aktuell 16 May 2012, 6:12 am CEST

Nachdem 2012 die schwedische Designgruppe FRONT den begehrten Torsten und Wanja Söderbergs Preis erhielt und voriges Jahr der dänische Modedesigner Henrik Vibskov, geht der diesjährige Preis an den norwegischen Schmuckingenieur Sigurd Bronger, der sich mit seinen aufsehenerregenden Broschen, Ringen und anderen auffälligen Schmuckstücken weltweit einen Namen gemacht hat. Der Norweger erhielt den Preis insbesondere, weil er mit seinen künstlerischen Objekten in eine Sagenwelt einer mechanischen Landschaft einlädt in der teilweise Alltagsgegenstände oder banale Objekte durch eine neue Komposition zu Kunst werden. Wer seine Werke genau betrachtet, stellt sich die Frage, ob man eine Reise in die Vergangenheit der Industrialisierung macht  oder in eine Utopie der Zukunft. Der Osloer Sigurs Bronger, der jedes Jahr nur drei bis vier neue Werke schafft, kennt keine Grenzen wenn er nach Material sucht, denn ein Diamant kann sich in seinen Händen ebenso in ein Kunstwerk verwandeln wie ein ausgeblasenes Ei oder ein Luftballon. Wichtig ist für ihn jedoch die Liebe zum Material und der Schalk im Auge. Wenn man sich nur fünf Minuten mit Sigurd Bronger unterhält, so stellt man fest, dass das Kind in ihm noch nicht gestorben ist.
Herbert Kårlin
 

Dösen, die ältesten Megalithgräber Schwedens


Geschichte Schwedens 16 May 2012, 6:09 am CEST

Im Gegensatz zu Dänemark und weiter südlich liegenden Gegenden, tauchen Dösen (Dolmen) in Schweden frühestens 3600 vor Christus auf und werden bereits ab 3350 vor Christus mehr und mehr von Ganggräbern (Gånggriften) ersetzt. Ihr Vorkommen beschränkt sich fast ausschließlich auf die Südküste und Westküste Schwedens, also die beiden Gegenden in denen sich das Klima gegen Ende des Mesolithikum (Mittlere Steinzeit) etwas milder zeigte als in anderen Teilen Schwedens und daher eine permanente Ansiedlung ermöglichte.
Dösen, beziehungsweise Dolmen, werden vor allem mit der Trattbägarkulturen (Trichterbecherkultur) in Verbindung gebracht, einer Kultur, die in Schweden als erste in gewissem Umfang auch landwirtschaftlich tätig waren. Dolmen sind damit die ältesten Megalithgräber, eine Art Steinkammergräber, auf schwedischem Raum.
Von den rund 100 Dösar, die man bisher in Schweden fand, befinden sich 44 in Skåne und 44 im Bohuslän. Die restlichen verteilen sich auf die anderen südlichen Landschaften Schwedens und befinden sich, zum Beispiel, im Värmland, Östergötland oder auch auf Öland und Gotland. Wenn man bedenkt, dass in Dänemark rund 4500 Dolmen aus dem Mesolithikum gefunden wurden, so versteht man, dass Schweden zu jener Zeit kaum besiedelt war, sondern sich vermutlich nur etwa 3000 Bewohner auf die ganze bewohnbare Fläche verteilten.
Auch wenn es in Schweden keine einheitliche Bauart für Dolmen gibt, so bestehen sie in der Regel aus vier bis fünf aufrechten Steinen auf denen eine großer Steinblock als Dach liegt. Je nach Größe der Dösar findet man im Inneren eine oder mehrere Grabkammern. Die Form der Gräber kann quadratisch, rechteckig oder auch rund sein, wobei dies von der Art des Gesteins und der Gegend abhängt. Im Bohuslän kann man einige der best erhaltenden Runddolmen Schwedens betrachten. Bei manchen Dösar wurde sogar regelrecht ein Eingang konstruiert.
Auch wenn man noch heute die monumentalen Dolmen betrachten kann, so weiß man in Wirklichkeit nicht sehr viel über ihre Entstehung, ihre Bedeutung und noch weniger über die Bestattungsart des späten Mesolithikum, da nahezu alle Gräber geplündert waren noch bevor der erste Archäologe eine Untersuchung anstellen konnte. In einigen der Gräbern, die vermutlich jeweils für eine einzige Person gedacht waren, konnte man Keramikscherben finden. Die meisten jedoch waren leer, nicht zuletzt auch deswegen, weil sie noch Jahrhunderte später für unbekannte Zwecke verwendet wurden. Möglicherweise wurde ihnen auch magische Kräfte zugesprochen, aber auch das ist nur Spekulation.
Copyright: Herbert Kårlin
 

Massenmord auf dem Mälaren


Schweden, gestern und heute 16 May 2012, 6:08 am CEST

Am 16. Mai 1900 beging John Filip Nordlund auf dem Dampfer Prins Carl, der auf dem Mälaren unterwegs war, einen Massenmord, der als eines der größten Verbrechen in die Kriminalgeschichte Schwedens einging. Der Dampfer war in der Nacht vom 16. zum 17. Mai von Arboga nach Stockholm aufgebrochen, wobei weder Besatzung noch Passagiere ahnen konnten wen sie an dieser Nacht an Bord hatten und welche Pläne in diesem Mann gereift waren. Als John Filip Nordlund, ein bereits mehrmals vorbestrafter Dieb, an Bord stieg, hatte er bereits zwei Ziele im Auge. Zum einen wollte er sämtliche Passagier ausrauben und die Bordkasse stehlen, zum anderen wollte er keinen Zeugen der Tat am Leben lassen und den Dampfer in Brand stecken. Um das größte Chaos an Bord zu schaffen, tötete er den Kapitän des Bootes zuerst. Im folgenden tötete er dann fünf Passagiere und verletzte weitere acht zum Teil schwer. Nur die Ankunft des Schiffes „Köping“ verhinderte weitere Tote und John Filip Nordlund flüchtete in einem Rettungsboot.
Bereits am nächsten Tag wurde der Täter dann jedoch am Bahnhof in Skogstorp festgenommen, was seiner Flucht nach Kopenhagen ein Ende setzte. Bei der Verhandlung gab es keine große Überraschung über die Strafe, denn John Filip Nordlund wurde zum Tode durch das Beil verurteilt. Am Morgen des 10. Dezembers 1900 wurde er dann in Västerås hingerichtet und war damit die vorletzte Person in Schweden, die tatsächlich hingerichtet wurde und der letzte, der durch das Beil starb, denn Alfred Ander, der noch nach ihm hingerichtet wurde, starb durch die Guillotine.
Copyright: Herbert Kårlin

VÅRENS PRINSESSOR


VIKTOR TRAPPSTEG 16 May 2012, 2:06 am CEST

VÅRENS PRINSESSOR: Klockliljorna i en trädgård i närheten (Frilataria) Underbart med själar som låter sin trädgård vara lite vild.
TIDSBILD: Pappa och barn och mobiltelefon - som jagar förbi i rasande fart.
OPPORTUNISTER Maskrosorna passar på att sträcka på sig inann gatukontoret kommer med sina maskiner.  Nog är de vackra! På våren får man ha ett öppet sinne. Svältfödda på färger och dofter efter en eländigt kall vår.

Brännö Gille på lördag 19 maj


70 Promenader i Göteborg 15 May 2012, 3:32 pm CEST

De ä dans på Brännö brygga fortsätter än, lördag kl 16-24 Brännö Gille. Typ vanlig spårvagnstaxa kostar färjan till Brännö.Brännö är ganska stor runt om, man kan hyra cykel.

Nachrichten vom 15. Mai 2012


Nachrichten aus Schweden 15 May 2012, 6:13 am CEST

Schweden - Politik
Der finanzpolitische Rat Schwedens kritisiert in seinem jüngsten Rapport Finanzminister Anders Borg wegen der Reduktion der Mehrwertsteuer für Restaurants, da dies auch nicht ansatzweise die versprochenen Arbeitsplätze für Jugendliche geschaffen hat, aber die Kosten für die Maßnahme explosionsartig in die Höhe trieb. Nachdem Anders Borg bisher natürlich keine positiven Zahlen nennen kann, verteidigt er sich mit den Aussagen, dass die Regierung mit der gesenkten Mehrwertsteuer die Voraussetzungen geschaffen hat, die sich in Zukunft positiv auf die Jugendarbeitslosigkeit auswirken wird. Schweden - Wirtschaft
Nachdem die Mietkosten für Firmen in der Innenstadt Stockholms immer mehr ansteigen, fliehen immer mehr Unternehmen in die billigeren Randgebiete. Allein in  den nächsten Monaten werden dadurch 213.000 Quadratmeter frei, da die Banken Nordea, Swedbank und SEB, das Finanzamt, die Versicherungskasse, Vasakronan sowie AMF nahezu gleichzeitig die Innenstadt verlassen werden. Um allein diese Flächen neu vermieten zu können, müssen die Besitzer modernisieren und zudem die Mieten erheblich senken, damit die Flächen für mittlere Unternehmen attraktiv werden.
Schweden - Wirtschaft
Während Unternehmen im südlichen Teil Schwedens teilweise kaum über die Runden kommen und Aufträge suchen, hat das Grubenunternehmen LKAB in Nordschweden Probleme Zulieferer und Bauunternehmen zu finden. Die Folge davon ist, dass die Preise für Arbeitsleistungen steigen und damit bereits heute weit über den geplanten Kosten liegen. Nachdem jedoch die Nachfrage nach Eisenerz gerade auf dem Höhepunkt ist, steht LKAB unter Zugzwang und hofft, dass sich die Situation im Laufe des Sommers verbessern wird. Schweden - Ernährung
Nach einer Studie von deutschen Biologen entsprechen zahlreiche Fische, die das MSC- Label oder das FOS-Label tragen nicht den Anforderungen und gehören zum Teil zu überfischten Arten. Über 30 Prozent der MSC gekennzeichneten Fische, die in Schweden als ökologisch gefischt angeboten werden, dürften nach den Regeln des Labels nicht in den Handel geraten. WWF, die das Label stützen, sind sich des Problems bewusst, aber sagen, dass das Label noch die höchstmögliche Sicherheit bietet um den Fischbestand zu retten, hofft jedoch, dass die Korruption in diesem Bereich abgebaut wird.
Schweden - Recht
In einer Debatte der schwedischen Tageszeitung DN erklärt der Rechtsanwalt des Gründers von Pirate Bay, Fredrik Neij, sich an den Europäischen Gerichtshof zu wenden, damit das Oberste Gericht Schwedens den Fall aufnimmt und überprüft. Fredrik Neij will auf diesem Weg beweisen, dass er nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann, wenn Besucher seines Portals urheberrechtlich geschütztes Material kopieren, zumal die Justiz bereits die Möglichkeit hat von Providern die IP-Nummer der Raubkopierer selbst zu erfahren um diesen rechtlich zu belangen.
Schweden - Gesellschaft
Im letzten Jahr lebten knapp 127.000 schwedische Rentner im Ausland und ließen sich ihre Rente in das entsprechende Land überweisen, teilweise auch um Steuern zu sparen. Vor allem jene, die ihren Wohnsitz in ein nichteuropäisches Land gelegt haben, riskieren immer häufiger auf einen Großteil ihrer Rente verzichten zu müssen, obwohl sie im Ausland bisweilen höhere Kosten haben als in Schweden. Vor allem Thailand wird für immer mehr Schweden eine Falle, da hier nicht nur der Anspruch auf die Garantierente entfällt, sondern auch die medizinische Versorgung privat zu tragen ist. Schweden - Gesellschaft
Nach einer Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Novus kommt jeder zehnte Besucher einer schwedischen Kneipe mit Drogen in Kontakt. In den Großstädten Stockholm, Göteborg und Malmö steigt diese Ziffer sogar auf bis zu 30 Prozent. Die Untersuchung konnte jedoch nicht beantworten, ob der Drogenkonsum in Kneipen und Nachtklubs in den letzten Jahren anstieg oder abnahm, da vergleichbare Untersuchungen fehlen.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin
 

Der Tag der Zeichensprache in Göteborg


Göteborg Aktuell 15 May 2012, 6:12 am CEST

Auch wenn der Göteborger Verein für Taube dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert, so wurde die gegenwärtige Zeichensprache Schwedens erst am 14. Mai 1981 als offizielle Minoritätensprache für Taube anerkannt und erlaubt es nun den rund 10.000 Tauben Schwedens auf eine natürliche Weise zu kommunizieren und in einer ihr verständlichen Sprache Hilfe zu erhalten.
Um die Bürger Göteborgs mehr zu sensibilisieren und ihnen die Bedeutung der Zeichensprache näher zu bringen, feierte die Stadt gestern Nachmittag, wenn auch in kleinem Rahmen, den Tag, an dem die Tauben des Landes ihre offizielle Sprache bekamen. Wie auch andere Minoritätensprachen und Kulturen von Minoritäten, so wurden die Feiern auf den Gustav Adolf Torg verlegt, auch wenn dies die Tauben der Stadt mehr zu einer Minorität als zu einer integrierten Gruppe macht.
Bereits ab morgens um 10 Uhr durfte der Göteborger Verein für Taube am Gustav Adolf Torg das Zeichensprachenforum eröffnen und über seine Aktivitäten informieren. Parallel dazu wurde ein kurzer Einführungskurs in die Zeichensprache geboten, Kaffee serviert, Bücher verkauft und einige Veranstaltungen in Zeichensprache geboten. Auch wenn dieses kleine Fest bereits um 14 Uhr zu Ende war, so führt an zahlreichen Stellen Göteborgs die Arbeit mit Tauben fort, denn immer mehr Stellen der Stadt bieten, inklusive der Svenska Kyrkan, mittlerweile Hilfe in der Zeichensprache an.
Herbert Kårlin

Erich der Heilige in der schwedischen Geschichte


Geschichte Schwedens 15 May 2012, 6:12 am CEST

Auch wenn Erik den helige (Erich der Heilige), der auch als Erik Jedvardsson, Erik IX. und Sankt Erik bekannt ist, oft als König von Schweden bezeichnet wird, so regierte er vermutlich von 1158 bis 1160 oder 1162 nur in Västergötland. Die Angaben zu seiner Regierungszeit sind leider nicht eindeutig klar, da alla Angaben aus einer dänischen Chronik stammen, deren älteste bekannte Version im 15. Jahrhundert kopiert wurde und sehr ungenaue Angaben macht.
Sein Todesjahr wird, je nach Autor, mit 1160 oder mit 1162 angegeben, was beides geschichtlich nicht überprüft werden kann, jedoch die folgende Königsgeschichte beeinflusst, denn falls Erik den helige bereits 1160 starb, so folge ihm Magnus Henriksson auf dem Thron. Sollte er erst 1162 getötet worden sein, so war der Folgekönig Karl Sverkersson. Nachdem alle erdenklichen geschichtlichen Quellen mittlerweile ausgeschöpft sind, muss die Antwort leider offen bleiben.
Erich der Heilige wurde ursprünglich in Gamla Uppsala beerdigt, wobei er später, vermutlich 1273, in die Domkirche in Uppsala überführt wurde. Nach der Untersuchung der Knochen, die im Grab des Königs gefunden wurden, wurde er vermutlich geköpft. Leider kann man nicht nachweisen, dass es sich bei den Gebeinen wirklich um Erich den Heiligen handelt, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür relativ hoch ist.
Nachdem nahezu alles, was man heute über Erik den helige lesen kann auf Legenden und Theorien aufbaut, kann man über sein Wirken als König relativ wenig sagen. So ist es möglich, dass sein Vater aus England stammte, da sein Name im Schweden jener Epoche ungewöhnlich war. Dass er eines gewaltsamen Todes starb, findet man ausschließlich in der Västgötalagens kungalängd und einer sehr undeutlichen Bulle des Papstes, wonach in jener Zeit ein schwedischer König in trunkenem Zustand ermordet wurde. Dass Erich der Heilige am ersten Kreuzzug nach Finnland teilnahm muss auf jeden Fall als reine Legende betrachtet werden.
Auch wenn man von Erik den helige, also dem Heiligen spricht, so war der König nie im Kreise der Heiligen aufgenommen worden, zumal die Heiligenlegende um den König, die erst 1270 entstand und dann nach Rom geschickt wurde, nicht sehr glaubhaft ist. Als der Papst vom Heiligenkult hörte, der um Erik IX. aufgebaut wurde, schrieb er sogar, dass dieses Unwesen unmittelbar aufhören müsse. Die spätere Bedeutung dieses Königs von dem man nahezu nichts weiß, kommt mit Sicherheit aus dem Kult, der um ihn gebaut wurde, was ihm, wenn auch zu Unrecht, eine Sonderstellung im Erikska ätten verlieh.
Dass Erich der Heilige mit Kristina Björnsdotter, der Enkelin von Inge den äldre, verheiratet war, kann man mehreren geschichtlich unabhängigen Quellen entnehmen und gilt daher als sicher. Aber auch über Kristina findet man Legenden in Verbindung zum Varnhems Kloster, die ihr ein wenig vorteilhaftes Gesicht verschaffen, da sie einen Teil der Gaben einer Verwandten wieder zurückholen wollte.
Erik den helige und Kristina Björnsdotter hatten vier Kinder, unter anderem Knut Eriksson, der später zum König Schwedens wurde, Margareta, die den norwegischen König Sverre Sigurdsson heiratete, Filip, über den nichts bekannt ist und Katarina, die Nils Blaka heiratete, der vermutlich ein lokaler Herrscher in Westschweden war.
Copyright: Herbert Kårlin

Nachrichten vom 14. Mai 2012


Nachrichten aus Schweden 14 May 2012, 6:22 am CEST

Schweden - Politik
Nach den letzten Untersuchungen des Meinungsforschungsinstituts Sifos sind die Sverigedemokraterna, die rechteste Partei Schwedens, nun, nach den Sozialdemokraten, den Moderaten und den Grünen, mit 6,6 Prozent die viertstärkste Partei Schwedens und es ist zu erwarten, dass die Partei sogar weiterhin etwas anwachsen wird. Nach wie vor erreichen die Christdemokraten nicht einmal die Vier-Prozent-Schwelle und die Zentrumspartei liegt nur um 0,5 Prozent über der Sperrquote. Ohne große Veränderung seit dem letzten Monat sind die Sozialdemokraten immer noch die stärkste Partei Schwedens.
Schweden - Politik
Die Grünen Schwedens fordern, dass in Zukunft keinerlei Subventionen oder Steuererleichterungen gewährt werden, wenn die Aktivität die Umwelt in erhöhtem Masse belastet. Die Partei denkt dabei insbesondere an das Kilometergeld, das nur noch derjenige bekommen soll, der ein umweltfreundliches Auto fährt. Nach Berechnungen der Partei ist diese Maßnahme geeignet 50 Milliarden Kronen an staatlichen Ausgaben einzusparen. Auch Flugplätze sollen, nach Meinung der Partei, nicht mehr subventioniert werden.
Schweden - Politik/Arbeitsmarkt
Nach einer neuen Untersuchung der Fernsehanstalt SVT leben von den 123 Parlamentsmitgliedern, die 2010 ihr Amt abgeben mussten, noch immer 45 unter ihnen von der staatlichen Einkommensgarantie, die jedes Parlamentsmitglied, das sechs Jahre lang politisch aktiv war, nach seinem Ausscheiden erhält, da sie sich nicht um eine berufliche Aktivität kümmern und von den Steuern der anderen sehr gut leben können. So erhält, zum Beispiel, der 52-jährige grüne Politiker Mikael Johansson jeden Monat 37.667 Kronen ohne einen Finger zu rühren und kann diese Summe weiterhin abkassieren bis er 65 wird und die Pensionskasse die Zahlungen übernimmt. Besonders aktiv nützt der linke Flügel der Parteien die Möglichkeit der Einkommensgarantie ohne Gegenleistung aus. Schweden - Arbeitsmarkt
Auf Grund der schwierigen Lage auf dem schwedischen Arbeitsmarkt suchen immer mehr Schweden eine Arbeitsstelle im Nachbarland Norwegen. Bereits heute haben rund 80.000 Schweden in Norwegen eine Personennummer beantragt, wobei es sich längst nicht mehr nur um Krankenschwestern und Restaurantbedienungen handelt, sondern selbst Führungskräfte zieht es immer mehr nach Norwegen, da dort die Arbeitslage weitaus besser ist und die Verdienste mehr den Leistungen angepasst werden als in Schweden.
Schweden - Gesundheit
Da eine Überempflindlicheit auf Duftstoffe wie Parfum nicht behandelt werden kann, erkennt die schwedische Sozialversicherung diese Krankheit auch nicht an und verweigert den betroffenen Personen in der Regel selbst bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit Krankengeld. Obwohl Forscher des Universitätskrankenhauses in Göteborg der Meinung sind, dass etwa sechs Prozent der schwedischen Bevölkerung ein „duftfreien“ Arbeitsmilieu benötigen und die Übersensibiltät nachweisen konnten, wird diese bisher nicht als Krankheit angesehen.
Schweden - Gesundheit
Der schwedische Staat hat seit 2009 mit über zwei Milliarden Kronen die Kognitive Verhaltenstherapie unterstützt um die Anzahl der Krankschreibungen zu reduzieren, ohne dies jedoch in Europa anzumelden. Die dafür eingesetzten Therapeuten ersetzen zudem die höher ausgebildeten psychodynamischen Therapeuten und zieht Therapeuten der Nachbarländer an. Schweden riskiert daher erneut gegen das Europarecht zu verstoßen, wo eindeutig festgelegt ist welche Therapien vom Staat unterstützt werden dürfen und sich eindeutig über Konkurrenzregeln aussprechen.
Schweden - Gesellschaft
Wie teuer eine bürgerliche Ehe in Schweden wird, hängt mittlerweile ganz von den Gemeinden ab. Noch heute sind die Mehrheit der schwedischen Gemeinden bereit diesen Dienst kostenlos anzubieten. Geschäftstüchtige Gemeinden können aber auch bis zu 1000 Kronen dafür verlangen. Verständlich ist, dass einige Gemeinden sich von jenen bezahlen lassen, die nicht im entsprechenden Ort angemeldet sind, da dies mit gewissem Zusatzaufwand verbunden ist. Unter den größeren Städten nimmt nur das sehr kommerzielle Göteborg als einzige Stadt eine Abgabe von 500 Kronen von allen die dort heiraten wollen.
Schweden - Gesellschaft
Nach der schwedischen Namensreform Ende des 19. Jahrhunderts war der Familienname Johansson der häufigste Name Schwedens. Noch voriges Jahr gab es 255.205 Personen mit dem Familiennamen Johansson in Schweden, gefolgt von Andersson, dem Familienname, der sich immer mehr dem Spitzenreiter nähert. Noch dieses Jahr wird nun, nach dem Statistischen Amt Schwedens, Andersson die Spitze übernehmen, nachdem Johansson vor allem von Personen über 80 getragen wird, jüngere Familien jedoch öfter Andersson heißen. Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin

Kundendienst im Göteborger Hafen wird nach Indien ausgelagert


Göteborg Aktuell 14 May 2012, 6:18 am CEST

Nachdem die dänische Reederei Maersk zu Beginn des Jahres den Containerhafen in Göteborg übernommen hat und von Göteborg die Zusage erhalten hatte die Infrastruktur auszubauen und zu verbessern, beginnt Maersk nun die zu teuren Arbeitsplätze in Göteborg abzubauen. Bis zu 40 Angestellte die bisher im Kundendienst arbeiteten, werden wegen einer Umstrukturierung in Kürze gekündigt, wobei diese Arbeitsplätze gleichzeitig nach Indien ausgelagert werden.
Natürlich wird man nicht alle Angestellten Göteborgs ersetzen, da das Unternehmen das Markenzeichen Schweden weiterhin benutzen will. Die Führungsschicht, die mit wichtigsten Geschäftspartnern verhandelt, wird daher weiterhin im Göteborger Hafen anzutreffen sein. Wie viele Angestellte in Göteborg gehen müssen und unter welchen Kondition, ist bisher unbekannt. Maersk will in jedem Fall zuerst versuchen die älteren Arbeitnehmer, gegen Entschädigung, vom freiwilligen Verlassen ihrer Arbeitsplätze überzeugen.
Da Maersk gegenwärtig seine gesamte Aktivität neu strukturieren will, was bedeutet gewinnträchtiger gestalten will, ist die Auslagerung des Göteborger Kundendiensts nur die erste offiziell bekannte Maßnahme. Vor wenigen Jahren arbeiteten im Unternehmen, das heute Maersk gehört, noch 220 Angestellte, die bis heute auf 160 reduziert wurden und bereits in wenigen Wochen bei 120 liegen wird. Die Stadt Göteborg hat beim Verkauf der Hafenaktivität keinerlei Garantien für das angestellte Personal gefordert.
Herbert Kårlin
 

Die Schwedische Zeichensprache wird offiziell anerkannt


Schweden, gestern und heute 14 May 2012, 6:12 am CEST

Am 14. Mai 1981 wurde im schwedischen Parlament entschieden, dass die Zeichensprache als Muttersprache für Taube gilt, was bedeutet, dass die Zeichensprache von diesem Tag an nicht nur als Minoritätensprache des Landes anerkannt wurde, sondern auch alle Taube das Recht bekamen diese Sprache als Hauptsprache zu verwenden und die öffentlichen Ämter jemanden beschäftigen müssen, der sich in dieser Sprache mit tauben Besuchern verständigen kann, eine Bedingung, die allerdings bis heute nicht vollständig umgesetzt wurde.
Mit diesem Beschluss wurde die alte malerische Zeichensprache in Schweden von einer allgemeinen und nationalen Zeichensprache ersetzt, die auch eine vollständige Grammatik besitzt. Allerdings ist dabei zu beachten, dass die schwedische Zeichensprache nur innerhalb der schwedischen Grenzen einheitlich ist und in anderen Ländern nicht verstanden wird. Hinzu ommt, dass die Grammatik nichts mit der sonst in Schweden benutzten Grammatik zu tun hat. Die schwedische Zeichensprache verfügt auch über einige regionale Dialekte, die vor allem von der besuchten Schule abhängen.
Da es in Schweden rund 10.000 taube Personen gibt, geht man davon aus, dass insgesamt 30.000 Personen die Zeichensprache regelmäßig, vor allem innerhalb der Familie, zur Kommunikation verwenden. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, dass die Zeichensprache nur eine gesprochene Sprache ist und in keiner Weise geschrieben werden kann. Wenn sich Taube auf Entfernung unterhalten wollen, so benutzen sie meist Video oder auch Webcams. In den letzten Jahren hat sich die Zeichensprache in Schweden so verbreitet, dass auch einige Theater einzelne Vorstellungen in Zeichensprache anbieten. Auch die Svenska Kyrkan versucht grundsätzlich Hochzeiten, Taufen und auch Gottesdienste in Zeichensprache abzuhalten.
Copyright: Herbert Kårlin

Die Maglemosekultur des schwedischen Mesolithikum


Geschichte Schwedens 14 May 2012, 6:12 am CEST

Die Maglemosekultur wird in Schweden zu Beginn des Mesolithikum (Mittlere Steinzeit) gesehen, wobei sie vermutlich zwischen 9000 und 8000 vor Christus einsetzte und gegen 6000 vor Christus endete. Ihren Namen bekam sie nach den ersten Funden aus dieser Epoche, nach dem Moor Maglemose in der Nähe des dänischen Mullerup in Seeland.
Die ältesten Ansiedlungen von Menschengruppen in Südschweden entstammen der Maglemosekultur, auch wenn die größte bekannte Ansiedlung bisher in Dänemark entdeckt wurde. Die Volksgruppe, die außer Schweden und Dänemark auch in England nachgewiesen werden kann, wird auf Grund der gleichen Steinwerkzeuge als relativ einheitliche Gruppe gesehen, die die selben Wurzeln hat. Da jedoch kleine Unterschiede zwischen der Werkzeugen und Waffen in den verschiedenen Ansiedlungen zu verzeichnen waren, haben Archäologen die Maglemosekultur in fünf Untergruppen eingeteilt. Allerdings wird diese Einteilung nicht von allen Geschichtswissenschaftlern und Archäologen anerkannt, da sich die Werkzeuge und Waffen innerhalb der nahezu 3000 Jahre Existenz dieser Kultur auch langsam weiterentwickelt haben können, und dies auf sehr unterschiedliche Weise in den einzelnen Gruppen, da diese kaum miteinander Kontakt haben konnten.
Alle Ausgrabungen, die die Maglemosekultur betreffen, haben gewisse Parallelen was den Wohnstil dieser Zeit betrifft. Die Fischer und Jäger lebten in Zelten und hatte keine festen Bauten, die man über Jahrzehnte hinweg benutzte. Vermutlich lebte man jeweils nur wenige Jahre in der gleichen Gegend und folgte dann den Tieren, die die hauptsächliche Nahrung ausmachten.
Die Ansiedlungen, die man im Bare Mosse, Öbacken, Ageröds Mosse, Ringön, Anderstorp und Nennesmo fand, belegen nicht nur, dass sich die Maglemosekultur über einen größeren Teil des südöstlichen Schwedens ausdehnte, sondern lieferten auch den Beweis, dass nur kleinere Gruppen zusammenlebten, die vermutlich in irgendeiner Weise dem gleichen Stamm oder sogar der gleichen Familie angehörten. Man kann diese Kultur auch nicht klar in Jäger und Fischer einteilen, da Steinwerkzeug und Waffen dieser Epoche sowohl in damaliger Meeresnähe als auch im Inland gefunden wurden. Die relativ geringen Funde an Knochen lassen auch keine Aussage zur Ernährungsweise zu.
Während der Maglemosekultur findet man auch in Horn und Gebeine eingravierte Symbole und Linien, die einer gewissen Logik folgen. Ob es sich dabei um magische Zeichen, eine Art sehr einfache Schrift oder sogar um Kunst handelt, kann man auf Grund der geringen Funde nicht sagen. Einige Geschichtswissenschaftler sind selbst der Meinung, dass dies Zeichen eines Schamanismus seien. Eine sichere Antwort auf diese Frage zu bekommen scheint jedoch aussichtslos.
Copyright: Herbert Kårlin

Die erste Pride-Parade in Örebro


Schweden, gestern und heute 14 May 2012, 6:09 am CEST

Auch wenn Örebro keinen besonderen Ruf für seine Homosexuellenszene, für Queerbars oder bisexuelle Treffpunkte hat, so fand am 15. Mai 1971 in Örebro die erste Pride Parade Schwedens statt, die der lokale Verein „Gay Power Club“ ins Leben rief. Das Motto dieser Parade war: „Auch zwei, die das gleiche Geschlecht haben, sollen die Ehe eingehen können“. Die HBTQ-Gruppe Örebros veranstaltete daher bereits 27 Jahre vor Stockholm eine Pride-Parade.
Die Pride Parade war jedoch nur der Anfang in Örebro, denn in den Folgejahren entstanden mehrere Gay-Clubs und am 8. Oktober 1986 öffnete in der Stadt die RFSL-Gay-Radiostation, die bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts aktiv war. Am 1. April 1997 entstand dann die Homepage des RFSL Örebro, die sich auch an alle Homosexuelle richtete, die nicht öffentlich dazu stehen wagten, da ein Teil der Bevölkerung der Stadt Homosexualität immer noch als abnormal betrachtete.
Ende August diesen Jahres zeigt sich nun der Erfolg der kontinuierlichen Arbeit des Vereins, da die Stadt nun auch finanziell das diesjährige Pridefestival in Örebro unterstützen wird. Das Festival wird von zahlreichen Konferenzen und Seminaren begleitet, wobei auch eine Messe in der Nicolai-Kirche vorgesehen ist und natürlich ein Regenbogen-Umzug durch die Stadt, sowie musikalische Unterhaltung im Stadtpark. Die Stadt selbst hebt die Wichtigkeit dieses Festivals hervor und hofft mit der Veranstaltung die Bürger der Stadt zu einer höheren Toleranz und zu Verständnis erziehen zu können.
Copyright: Herbert Kårlin

Nachrichten vom 13. Mai 2012


Nachrichten aus Schweden 13 May 2012, 6:34 am CEST

Schweden - PolitikWie zu erwarten, beginnen bereits wenige Wochen nachdem Stefan Löfven der Vorsitzende der schwedischen Sozialdemokraten wurde, Diskussionen über die Kernkraftpolitik der Partei. Löfven erklärt, dass es für ihn keinerlei Hinderungsgründe gibt neue Kernkraftwerke zu bauen, da dies nicht dem Parteiprogramm widerspricht, nach dem die Kernenergie abgewickelt werden soll, denn im Programm von 1991 wurde kein Zeitpunkt genannt. Die Leiterin des Energieausschusses der Partei betont jedoch, dass die Sozialdemokraten den Ausbau der Kernkraft, konform zum Parteiprogramm, auf keinen Fall unterstützen werden.Schweden - WirtschaftZwischen Januar und April dieses Jahres konnte der westschwedische Zoll 144 mal zuschlagen und dabei 83.000 Liter Alkohol beschlagnahmen, fast dreimal so viel wie im Vorjahr während der gleichen Periode. Vor allem die extrem hohen Alkoholpreise in Norwegen führen dazu, dass mittlerweile Alkohol nicht mehr allein von Deutschland nach Schweden geschmuggelt wird, sondern in vielen Fällen direkt weiter nach Norwegen geht, da dort die Gewinnspanne noch höher ist. Der Zoll kann bisher jedoch keine organisierte hol-Schmugglerszene ausfindig machen.AlkoSchweden - WirtschaftObwohl Schweden im Jahre 2008 die Einwanderungsbestimmungen für hochqualifizierte Arbeitskräfte erleichterte und eine reduzierte Expertensteuer für Spitzenkräfte einführte, die Fachkräfte aus verschiedenen Ländern innerhalb und außerhalb Europas anziehen soll, ist die Mehrheit dieser Spitzenkräfte nicht an einem Arbeitsplatz in Schweden interessiert, da sie durch die extrem hohen Steuern des Landes weitaus weniger verdienen als in anderen Länder, die seit einigen Jahren ebenfalls verstärkt hoch ausgebildete Fachkräfte anlocken.Schweden - ArbeitsmarktDie Anzahl freier Sommerarbeitsplätze für Studenten war seit Jahren nicht mehr so hoch wie dieses Jahr, auch wenn es sich bei den Tätigkeiten überwiegend um nicht qualifizierte Arbeitskräfte handelt. Gegenwärtig stehen noch hunderte von Sommerjobs offen, wobei sich die Studenten jedoch nicht an das Arbeitsamt wenden sollten, da die amtlichen Wege nur Zugang zu etwa fünf Prozent der Arbeitsstellen ermöglichen. Der Arbeitsmarkt für Studenten wird immer mehr von privaten Vermittlungsstellen übernommen, die sich auf die Vermittlung von Studierenden spezialisierten.Schweden - AusbildungObwohl im schwedischen Schulgesetz deutlich zu lesen ist, dass im Unterricht nur wissenschaftlich geprüftes Unterrichtsmaterial verwendet werden darf, haben 65 Gemeinden für ihre Schulen Informationsmaterial über Drogen verwendet, das eindeutig zu den Lehren der Scientology-Bewegung führt und in der angebotenen Form nicht den offiziellen Kenntnissen entspricht. Die Regionalregierung der entsprechenden Län wollen die Gemeinden nun nicht nur dazu zwingen, das unwissenschaftliche Material nicht weiterhin zu verwenden, sondern ihnen auch ihre Verantwortung bei der Auswahl von Unterrichtsmaterial klar machen.Schweden - GesundheitNach einer Untersuchung der Universität Göteborg putzt die Mehrheit der schwedischen Bevölkerung seine Zähne zwar regelmäßig, aber rund 90 Prozent unter ihnen putzen die Zähne auf eine falsche Weise und verhindern daher nicht ausreichend den Angriff von Säuren und Bakterien. Ein noch schlechteres Ergebnis stellt die Untersuchung bei schwedischen Teenagern fest, da in dieser Altersgruppe 25 Prozent ihre Zähne nicht einmal regelmäßig putzen.Schweden - TierschutzObwohl sich das schwedische Parlament bereits vor einem Jahr dazu entschlossen hat das Kastrieren von Tieren nur noch unter lokaler Betäubung zuzulassen, ist seit dieser Zeit nichts in diesem Bereich geschehen. Nach über einem Jahr wurde weder ein Ausschuss zur Frage des Kastrieren gegründet, noch wurde ein Gesetzesvorwurf vorbereitet. Bisher fordern nur die Organisation für ökologische Tierhaltung, die das Krav-Label erhalten wollen, dass Tiere zum Kastrieren lokal betäubt werden müssen.Schweden - Gesellschaft/RechtNach der Statistik von Brå (Brottsförebyggande rådet) ging der Diebstahl von Fahrrädern im ersten Quartal des Jahres um 27 Prozent nach oben, nachdem diese Zahl die letzten Jahre über regelmäßig nach unten ging. Noch bevor die Saison für Fahrraddiebe im Mai beginnt, wurden in Schweden bereits rund 10.000 Fahrraddiebstähle bei der Polizei gemeldet, Während in Halland und Jönköping Fahrradbesitzer noch relativ ruhig schlafen können, ist Lund das Mekka für die Diebe, wobei das Risiko eines Diebstahls in Skåne weitaus höher ist als in den anderen Teilen Schwedens.Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin
 
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